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"Manager
haben zu wenig Zeit und verschwenden zu viel davon auf
Sitzungen, Tagungen und Kongressen. Die Versuchung, sich
nicht um das wirklich Wichtige zu kümmern und doch geschäftig
zu sein, trägt gern das Gewand der Verpflichtung". Dieser
kluge Satz stammt aus dem großartigen neuen Buch von Herbert
Henzler, das wir Ihnen weiter unten vorstellen.
Warum uns dieser Satz so gut gefallen hat? Weil uns dieses
Phänomen schon tausendmal begegnet ist – in unseren Workshops,
Vorträgen und Gesprächen mit Führungskräften. Da wird einen
Tag lang darüber diskutiert, wie man Erfolg und
Marktführerschaft abseits der ausgetretenen Pfade des
Wettbewerbs erschließen kann… und dann kommt es: "Ich würde ja
gern die Ärmel aufkrempeln und diese guten Ideen umsetzen
…ABER, wenn Sie wüssten, wie mich das Tagesgeschäft auffrisst.
Ich habe einfach keine Zeit."
Und schon ist es wieder passiert: das Dringende bekommt
Vorrang vor dem Wichtigen. Aber was nutzt die größte operative
Hektik, wenn wir dabei das eigentliche Ziel aus den Augen
verlieren? Wie sagt Mark Twain so passend: "Als wir das Ziel
aus den Augen verloren, verdoppelten wir unsere
Anstrengungen."
Also: Innehalten, reflektieren und dann erst loslaufen. Dieser
Beratungsletter ist als praktikable Handlungsanleitung zur
Reflexion gedacht. Suchen Sie sich aus den Beiträgen die Ideen
heraus, die für Sie den größten Nutzen haben. Spielen Sie die
Querdenk-Strategien innerlich durch und experimentieren Sie
damit in Ihrem Unternehmen. Betrachten Sie die Ideen als
Puzzleteile, mit denen Sie nach Belieben herumspielen können.
Viel Spaß dabei!
Anja Förster
& Peter Kreuz


Sich mit dem Status Quo zufrieden geben? Niemals! Das
gilt auch für die Frage: Wer sind eigentlich unsere Kunden?
Richten Sie dabei den Blick über die existierende Nachfrage
hinaus. Eine riesige neue Zielgruppe wartet darauf, von Ihnen
erschlossen zu werden: Kunden, die bisher gar nicht die
Produkte oder Dienstleistungen Ihrer Branche gekauft haben! (mehr)
Querdenk-Praxis: P'Eau von Staatl. Fachingen
An
was denken Sie bei "Staatl. Fachingen"? Die Heilwasserquelle,
die bereits seit 1742 existiert, weckt Assoziationen an eine
Zielgruppe, für die Pfarrer Kneipp, Trinkkuren und
Stützstrümpfe Ausdruck des Lebensgefühls sind. Das war einmal
so – doch nun geht man neue Wege & erschließt nebenbei
gänzlich neue Zielgruppen.
Ein paar Fakten zur Ausgangslage: Den meisten der über
200 deutschen Mineralbrunnen steht finanziell das Wasser bis
zum Hals. Der Markt gilt als einer der schwierigsten, weil
stark zersplittert. Nur wenige (Familien-) Betriebe haben es
zu einem bundesweiten Vertrieb gebracht, wie etwa Gerolsteiner
oder Adelholzener (von den französischen Erfolgsmarken Vittel
oder Volvic mal abgesehen). Mit ungewöhnlichen
Geschmacksrichtungen wie "Birne-Kräuter" versucht man,
ein wenig Wind in die müden Geschäfte zu bringen - aber der Weg zu echtem
Wachstum ist das nicht!
Staatl. Fachingen steckte als "Heilquelle" in einem Dilemma:
Die eigene Zielgruppe reagiert kaum auf die vorgenannten Innovatiönchen ("Birne-Kräuter"). Fachingen sah sich also nach
neuen Zielgruppen um und entwickelte dafür ein neues
Produktangebot: Das Mineralwasser als Kosmetik-Spray für
gestresste Haut: P’EAU - L’Eau pour la
peau.

Fachingen verspricht "Frische auf Knopfdruck", wenn
sich der "feine Wassernebel auf die Haut legt, Make-up-schonend und -auffrischend". Damit wendet man sich an
die wachsende Zahl beautybewusster Käufer – eine bis dato für
Fachingen unerschlossene Zielgruppe, und dazu noch eine
spendable!
Querdenk-Chance
Vom Heilwasser zum trendigen
Pflegeprodukt. Das Rezept: Mut zur Entwicklung eines Produktes, das es so in der Mineralbrunnenbranche noch nicht gegeben hat. Der
Preis des Kosmetik-Sprays, der bislang exklusiv in Douglas
Parfümerien oder Online erhältlich ist, beträgt stolze 2,50
Euro für den 50ml Flakon. Customer-Discovery macht’s möglich!
Quellen
und weiterführende Informationen
>Staatl. Fachingen Homepage
>Mehr Beispiele zu "Customer-Discovery"
>Weitere Beispiele in unserem
Bestseller "Different Thinking!"

Preis-DNA - Sich von der
Abwärts-Preisspirale abkoppeln. Der Wettbewerb wird immer
härter, Verfolger kopieren gnadenlos jede gute Idee. Kann in
einem solchen Umfeld nur der gewinnen, der den niedrigsten
Preis bietet? Nein! Den billigsten Schrott zum geizgeilen
Preis? Nochmals nein! Erfolgreiche Business-Querdenker gehen
einen anderen Weg: Sie hinterfragen branchenübliche
Preismodelle und erfinden sie ganz neu (mehr).
Querdenk-Praxis:
e.l.f. Cosmetics
"Dass Sonnencremes von Discountern in Tests regelmäßig genauso
gut oder sogar besser abschneiden als die (vermeintlich)
hochwertigeren Luxusmarken, ist bemerkenswert. Gute Pflege, so
scheint es, muss nicht teuer sein.

Zwei Jungunternehmer aus Amerika gingen noch einen Schritt
weiter: Sie verkaufen Kosmetika für nur 1 Dollar pro Stück –
jeder Artikel, egal ob Lippenstift, Mascara oder
Augenbrauenstift. Und sie
versetzen mit diesem neuen Preismodell die gesamte Branche in
Aufruhr.
Der erst 23-jährige Mitbegründer von "e.l.f. Cosmetics", Joey
Shamah, vertritt eine interessante Philosophie: "Jede Frau
sollte die Möglichkeit haben, von innovativen Produkten zu
profitieren, ohne ihr Budget dafür ruinieren zu müssen."

Mit "Geiz ist geil" hat das wenig zu tun. Der Auftritt von
e.l.f. macht angefangen von der Verpackung bis hin zur Website
einen hochwertigen Eindruck und sorgt damit sogar in
Frauenmagazinen weltweit für Aufsehen - kostenlose PR von
unbezahlbarem Wert inklusive! Und noch etwas: Nur natürliche
Inhaltsstoffe kommen in die Tube und das Glas und natürlich
sind die Produkte frei von Tierversuchen – the Body Shop lässt
grüssen.
Querdenk-Chance
Nur ein paar Prozent billiger zu sein als die Konkurrenz
fordert keine radikale Innovation! Richtig große Sprünge
machen Sie nur, wenn Sie sich die folgenden Fragen stellen:
Was würde passieren, wenn ich den Preis meiner Produkte
radikal senke (z.B. auf 1 Dollar so wie im Beispiel von e.l.f.)
oder radikal erhöhe (z.B. 60 Dollar für eine Klobürste zu
verlangen, so wie Alessi es tut).
Dieses radikale Infragestellen des branchenüblichen
Preismodells macht den Raum frei für wirklich bahnbrechende
neue Ideen - die
Preis-DNA.
Und im Fall von e.l.f. Cosmetics bleiben sogar 20 Prozent der
Einnahmen für wohltätige Zwecke übrig: Hurricane Opfer, Rotes
Kreuz und vor allem Krebsforschung. Bei 7 bis 10 Mio. USD
Umsatz ist das nicht wenig.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage e.l.f. Cosmetics
>Mehr Beispiele zu "Preis-DNA"
>Weitere Beispiele in unserem
Bestseller "Different Thinking"


Produkt-DNA - Produkte neu
erfinden! Erfolgreiche Business-Querdenker folgen einem
einfachen und praktikablen Erfolgsrezept: Produktkonzepte
werden schonungslos hinterfragt. Das Vorgehen:
Branchen-Scheuklappen ablegen und ungeschriebene Gesetze
hinterfragen. Das Ergebnis: vollkommen neue Spielräume für
innovative Leistungsangebote (mehr).
Querdenk-Praxis: simPC
Innovation bei Computern bedeutet mehr Bits & Bytes, mehr
Speicher, mehr Rechenleistung... Aber es funktioniert auch
genau andersherum: Die Grundlage des Erfolgs kann auch in der
Reduktion auf das Wesentliche liegen – wie die beiden
folgenden Beispiele aus der Computerbranche zeigen:
Das erste Beispiel: der „simPC“. Er soll mit seiner simplen
Aufmachung speziell ein älteres Publikum ansprechen, das bis
dato noch keine Erfahrung im Umgang mit Computern hat. Die
Lösung der holländischen Firma SIM: ein Computer, der kaum
größer als eine Videokassette ist und mit dem der Nutzer
hauptsächlich schreiben und im Internet surfen kann.

Im Preis von 299 Euro ist bereits das Wichtigste dabei: man
kann mit dem simPC E-Mails versenden, online banken, Dokumente
ausdrucken und mittels simPhone per Internet telefonieren. Die
Vorteile sind klar: Der Rechner ist narrensicher und einfach
zu bedienen – und das auch ohne umfangreiche
Computerkenntnisse.
Querdenk-Praxis: 100-Dollar-Laptop
Eine andere Innovation hat vor wenigen Tagen Kofi Annan tief
beeindruckt: ein 100-Dollar-Laptop für die dritte Welt. Ein
ambitioniertes Projekt des renommierten Massachusetts
Institute of Technology (MIT) versucht, die "digitale Kluft"
zwischen dritter und erster Welt zu überbrücken.
Der berühmte
Entwickler und Vordenker auf diesem Gebiet, Nicholas Negroponte, hat dafür eine Non Profit Organisation
gegründet: "OLPC - One Laptop Per Child". Ziel ist es,
Schulklassen in armen Ländern Zugang zum Computer zu
ermöglichen.

Da in der Ländern das dritten Welt die Stromversorgung nicht
immer sehr stabil ist, kann der vom MIT entwickelte Laptop
notfalls auch ohne Strom mit einer Handkurbel betrieben
werden. Das Gerät hat kaum Speicherplatz, keine Laufwerke,
dafür aber WLan, um im Internet zu surfen.
Der 100-Dollar-Laptop soll ausschließlich über
Hilfsorganisationen verteilt werden. Obwohl das Projekt für
einen guten Zweck ist, hat der gesunde Geschäftssinn dennoch
seinen Platz: Denn die Jugendlichen der dritten Welt, so hofft
die spendenwillige Industrie, sind die Kunden von (über-)
morgen. Und auch Negroponte überlegt bereits, ob nicht eine
"etwas teurere" Version auf dem heimischen Markt erfolgreich
sein könnte...
Querdenk-Chance
Worauf warten Sie? Legen
Sie Ihre Scheuklappen ab und fragen Sie sich jeden Tag aufs
Neue, wie Sie IHRE vorhandenen Produktkonzepte nachhaltig
verändern können. Das ist
Produkt-DNA!
Ein kleiner Tipp: Denken Sie nicht nur daran, was Sie
bei Ihrem Produkt oder Service noch HINZUFÜGEN, sondern daran,
was Sie WEGLASSEN könnten.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage von simPC
>Homepage MIT Media Lab: $100 Laptop
>Wikipedia zum $100 Laptop
>Mehr Beispiele zu "Produkt-DNA"
>Weitere Beispiele und
Querdenkansätze in "Different Thinking"


Heizender BH für frierende
Japanerinnen
Der Schweizer Wäschehersteller Triumph International
präsentierte der Öffentlichkeit in Tokio den ersten
beheizbaren BH, mit dem Frauen sich für den kalten Winter
rüsten können.
Das wärmende Dessous verfügt über gut gepolsterte Kissen, die
mit einem wieder verwendbaren Gel zu füllen und in der
Mikrowelle oder im Wasserbad zu erwärmen sind.

Das kuschelig warme Wäschestück passt laut Triumph zu der
Kampagne "Warm Biz", mit der die Japaner angehalten werden
sollen, wärmere Kleidung zu tragen, um Heizenergie zu sparen.
So soll das gute Stück nicht nur modischen Schick ins Büro
bringen, sondern dank seiner umweltfreundlichen Konzeption
auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Na denn…



Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von
Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen
von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business
Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf
allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und
erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP,
Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person
>Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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Geschäftsführer: Anja Förster, Dr. Peter Kreuz
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Petra Steurer
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Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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