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In
unserem Vortrag, den wir vor einigen Wochen für die besten
Kunden eines großen deutschen Unternehmens hielten, ging es um
mutige Visionäre, wie beispielsweise Ingvar Kamprad, dem
Gründer von Ikea und Jeff Bezos von Amazon.com. Nach dem Vortrag kamen einige Zuhörer, die sagten: "Sie
haben recht, diese Leute haben tatsächlich etwas in ihrer
Branche bewegt. Aber wie kann ich wissen, ob meine Idee das
Potenzial hat, das nächste Ikea meiner Branche zu werden?" Und
dann kam der Satz, der alles erschlug: "Das ist doch ein viel
zu hohes Risiko für eine Idee, deren Erfolg völlig ungewiss
ist."
Unsere Reaktion: Wir sind ausgeflippt. Na ja, nicht so
richtig, denn wir sind beide dazu erzogen worden, höflich zu
sein. Aber innerlich ballten sich unsere Hände zu Fäusten.
Natürlich trägt jede neue Idee das Risiko des Scheiterns in
sich; das ist die Definition des Neuen. Was Firmen wie Ikea
oder Amazon auszeichnet, ist MUT. Die Manager dieser Firmen
waren bereit, verwegene Risiken zu tragen, die Gesellschafter,
Analysten und Mitarbeiter dazu veranlassten, den Verstand
dieser Leute ernsthaft in Zweifel zu ziehen – zumindest so
lange, bis zu erkennen war, dass sie mit ihrer
unkonventionellen Idee richtig lagen. Und dennoch ist dieser
Weg der Richtige, denn es ist risikoreicher konventionell zu
sein, als unkonventionell.
Viel Spaß beim Entdecken weiterer unkonventioneller Ideen wünschen
Anja Förster
& Peter Kreuz


Statt das Alte immer weiter zu
perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker einen anderen
Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und
brechen aus alten Mustern aus. Das Ergebnis:
Die Erschließung neuer Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen
aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).
Querdenk-Praxis aus der Apotheken-/ Drogeriebranche

Die beiden amerikanischen Unternehmen
Pharmaca und Elephant Pharmacy sprechen
gezielt Leute an, die von ihrem Apotheker mehr erwarten als
Medikamente gegen Rezept auszuhändigen und dazu "Dreimal
täglich nach den Mahlzeiten" zu murmeln.
"Wir wollen die besten Alternativen von Naturmedizin und
Schulmedizin unter einen Hut bringen" sagt Pharmaca Chef Barry
Perzow. Und so gibt es ein riesiges Angebot an Naturmedizin
und die entsprechende Beratung durch Naturheilkundler. Ein
zweiter wichtiger Gedanke ist die Weiterbildung der Kunden. So
werden beispielsweise
Kurse angeboten, wie man Hautpflegeprodukte selbst herstellt
und es gibt Infoveranstaltungen zu den verschiedensten Themen
wie z.B. über Chinesische Hausmittel.

Die
Elephant Pharmacy, die sich selbst "Der Drugstore, der Ihnen Yoga
verschreibt" nennt, treibt den Gesundheitsgedanken noch weiter. In den über 1.000 qm großen Filialen bekommt man
all das, was man üblicherweise in einer Apotheke und
Drogerie findet und noch viel mehr: So gibt ein Yoga-Studio (!), Biolebensmittel,
Bücher rund um das Thema Gesundheit und viele andere
Produkte und Dienstleistungen, die ein gesundes und aktives
Leben unterstützen.
Apotheke zum Löwen von Aspern

Auch im deutschsprachigen Raum ist Bewegung in den Markt
gekommen. Der Apotheker Wilhelm Schlagintweit in Wien hat es
verstanden: Wenn man sich auf einem so engen Markt gegen
etablierte Konkurrenten behaupten will, muss man etwas
Besonderes bieten. Alles genauso zu machen wie die anderen,
nur ein bisschen größer, ein bisschen moderner, das bringt
nichts.
Schlagintweits Apotheke zum Löwen von Aspern versteht sich als ein
ganzheitliches Gesundheitszentrum, als Ort der sozialen und
kulturellen Begegnung.
Im Verkaufsraum finden sich Beratungsinseln anstelle eines
durchgehenden Verkaufspults und zusätzlich ein großer Selbstbedienungsbereich. Die Kunden können bei der Herstellung von
Salben zusehen. Es gibt einen Veranstaltungsraum wo Lesungen mit
prominenten Autoren und andere Events stattfinden. Samstags
wird das Angebot durch einen "Bauernmarkt" ergänzt. Auf dem
Dach des architektonisch sehr gelungenen Gebäudes findet sich
ein Kräutergarten
nach benediktinischem Muster.

Seit der Eröffnung hat sich der Umsatz - gegenüber dem
Vorgängerlokal - um 30 Prozent erhöht. Die Kunden schätzen die
Offenheit und Großzügigkeit, den Wegfall der Barrieren und die
bessere Beratung. Einigen Kunden geben die Sichtbetonoberflächen
des modernen Baus allerdings Rätsel auf und sie stellen sich
die Frage, warum man den Bau nicht zu Ende geführt habe :-)
Querdenk-Chance
Gesundheit ist ein Wachstumsmarkt, daran ändern auch die
Sparlisten der Politiker nichts. 33 Milliarden Euro jährlich
sind allein in Deutschland zu verteilen. Die Alten, die
Jungen, die Schlauen und die Dummen, alle wollen fit sein. Die
Apotheke zum Löwen von Aspern, die Elephant Pharmacy und
Pharmaca haben eine ungeschriebene Branchenregel auf den Kopf
gestellt: Wer in diese Apotheken kommt, muss nicht unbedingt
krank sein. Man bietet die optimierte Apotheke für Menschen,
die sich gesundheitlich optimieren wollen.
Für die Apotheken der traditionellen Art gilt: sie werden wohl nie
ganz vom Markt verschwinden, aber die Luft wird immer dünner.
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage Pharmaca
>Homepage Elephant Pharmacy
>Homepage
Apotheke zum Löwen von Aspern
>Mehr Beispiele zu "Produkt-DNA"

Ideen der Wettbewerber kopieren -
das kann jeder. Clevere Querdenker blicken über die
konventionellen Grenzen des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz
gezielt in vollkommen fremden Branchen nach Innovationsideen (mehr).
Querdenk-Praxis: Zespri's
cleveres Patent
Neuseeländische Missionare brachten 1905 die wilde Pflanze "Actinidia"
in ihre Heimat und begannen, die kleine braune Frucht zu
kultivieren, die später nach dem Nationalsymbol
Neuseelands, dem Kiwivogel, benannt wurde. In den 80iger
Jahren wurde die pelzige Frucht schließlich zum Symbol
Neuseelands. Die Welt war in Ordnung
– aber nicht mehr lange.

Schon 1989 hatte Neuseeland seine dominante Marktführerschaft
im globalen Kiwigeschäft an neue
Wettbewerber in Südeuropa, Chile und Südafrika verloren.
Plötzlich war man nur noch ein Anbieter unter vielen. Das war nicht nur
unangenehm, sondern auch eine wirtschaftliche Bedrohung, denn
Kiwis hatten einen Anteil von 40% an Neuseelands gesamten landwirtschaftlichen Exporten.
Statt über die Auswirkungen der Globalisierung zu jammern und
staatliche Subventionen einzufordern, schritten
Neuseelands Kiwibauern zur Tat. Per 360-Grad-Blick suchten sie
nach cleveren Strategien aus anderen Branchen. Die in anderen Branchen üblichen
Patentschutzrechte für Produkte schienen dabei eine
interessante Idee: Alle 2.500 neuseeländischen Kiwianbauer
schlossen sich zur ZESPRI International Ltd.
zusammen und entwickelten mit dem staatlichen Fruit Science
Institute einen neuen patentierbaren (!) Kiwi, der im
Jahr 2000 unter dem Namen "Zespri Gold" auf den Markt kam.

Der
neue patentrechtlich
geschützte Kiwi ist im Inneren goldgelb und hat einen
süßeren, tropischen Beigeschmack, der den Geschmack der Massen
perfekt trifft: Letztes Jahr lag das Verkaufsvolumen bei 150 Mio. Dollar;
bis 2009 wird die 650 Mio.
Dollar Grenze angepeilt. Kiwianbauer aus anderen Ländern, die sich vom Erfolg
des Zespri ein Scheibchen abschneiden wollen,
müssen Lizenzgebühren (!) an Neuseelands Kiwibauern zahlen. Zespri International hat zwischenzeitlich gut dotierte
Lizenzverträge mit Obstplantagen in Italien, Frankreich,
Japan, Korea, Chile und den USA abgeschlossen.

Die cleveren Kiwianbauer aus Neuseeland haben ihre Lektion
gelernt: 6 Millionen Euro investieren sie jährlich in die
Qualitätsverbesserung, die Forschung für neue Kiwi-Sorten und
umweltfreundliche Produktionsmethoden. Eine neue
patentrechtlich geschützte Kiwifrucht ist bereits in der
Innovationspipeline: Die Kiwi mit blutrotem Fruchtfleisch.
Querdenk-Chance
Die Aussage "unser Produkt ist
halt nicht sexy, da kann man nichts machen" hören wir mindestens dreimal
pro Woche. Es ist ja auch so bequem: Nur wer coole Produkte
herstellt wie Porsche, Bang & Olufsen oder Apple, der kann
wirklich innovativ sein. Aber wer Gurken,
Gewinde oder Geschmacksstoffe herstellt, der hat es wirklich
schwer. Die Kiwibauern aus Neuseeland liefern den Gegenbeweis:
Es gibt wohl kaum ein banaleres Produkt als eine Kiwi, deren
Materialwert wenige Cents beträgt. Wo also
ist Ihre Ausrede?
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage Zespri International
>Haute Fruture, in FastCompany, May
2006
>Mehr Beispiele zum "360-Grad-Blick"
>Weitere Beispiele und
Querdenkansätze in "Different Thinking"


Traditionelle Grenzen des
Wettbewerbs sprengen und dem Kopf-an-Kopf-Wettbewerb
entkommen. Wie soll das funktionieren? Brechen Sie aus alten
Mustern aus und entwickeln Sie revolutionäre neue
Leistungsangebote, die in Ihrer Branche so noch nicht
existieren (mehr).
Querdenk-Praxis: Fred Butler - Reinigungskette der Linde AG
Wer in Aktien der Linde AG investiert, will langfristig
auf der sicheren Seite sein. Ohne Überraschungen. Das Image
des Industriegasherstellers ist solide, aber auch ein bisschen
langweilig. Konzernchef Wolfgang Reitzle schafft es als
Ehemann von "Alles wird gut"-Moderatorin Nina Ruge immer mal
wieder in die Boulevardpresse - aber das macht ihn noch lange
nicht zum bunten Vogel oder Querdenker.
Mit Querdenken hat aber ein neues Geschäftsfeld von Linde zu
tun. Die Ursprungsidee dafür leitet sich aus der Erkenntnis
ab, dass sich flüssiges Kohlendioxid, ein "Abfallprodukt"
aus der Industriegasproduktion, bestens zur Reinigung von Textilien eignet:
Es ist schonender für Kleidung, Umwelt und
Gesundheit als das herkömmliche Waschmittel Perchloretylen. Die Idee
zur Reinigungskette "Fred Butler®" war geboren!

Neben den Pilotfilialen in Frankfurt und Wiesbaden gibt es die
Marke mit dem Pinguin bereits in Dänemark, Schweden und den
Niederlanden. Doch Linde macht keine halben Sachen: Ziel sind
ein Viertel des 4 Milliarden Euro schweren europäischen
Reinigungsmarktes.
Und Fred Butler bietet hierzu auch mehr, als die klassische
Reinigung: Neben den speziellen Fred Butler Shops, wird es
Annahmestellen in Einkaufszentren geben, einen Büroservice mit
Hol- und Bringdienst und spezielle Angebote für Key Accounts,
bei denen im täglichen Einsatz Uniformen verwendet werden, wie
z. B. Fluggesellschaften, Hotels und Transportunternehmen.
Franchise spart dabei Kosten: Mit 10 Mio. investierten Euro hält
sich das finanzielle Risiko bislang in Grenzen. Von Burger
King wurde ein Franchise Experte abgeworben, der die
flächendeckende Fleckenbeseitigung auf dem stark fragmentierten Markt vorantreiben soll. Bewerber um Lizenzen
stehen Schlange.
Der Aufbau von Fred Butler als "wichtiges Standbein" des
Konzerns fällt in eine Phase, in der Sparten wie Kältetechnik
oder Gabelstapler abgestoßen werden. Innovation bei
gleichzeitiger
Konzentration aufs Kerngeschäft – damit sorgt Linde für eine
positive Überraschung!
Querdenk-Chance
Linde hat unter
Einbeziehung seiner Kernkompetenz einen vollkommen neuen Markt
erobert. Bis jetzt beschränkte man sich auf die Zielgruppe der
B2B-Kunden. Im Sinne einer
Vorwärts-Integration geht Linde nun einen Schritt weiter: Zu
den Kunden gehören nun auch Leute wie Du & Ich, die ihre
Schmutzwäsche zu Fred Butler bringen. Damit geht
die Rechnung auf: Neues Leistungsangebot + Neue Kunden = Out-Of-The-Box!
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage Linde AG
>Homepage Fred Butler
>Mehr Beispiele zu "Out-Of-The-Box"
>Vorträge und Workshops zum
Business-Querdenken


Mit dem Status Quo zufrieden geben. Niemals! Und das gilt auch
für die Frage: Wer sind eigentlich unsere Kunden? Richten Sie
den Blick über die existierende Nachfrage hinaus. Eine riesige
neue Zielgruppe wartet darauf, von Ihnen erschlossen zu
werden: Kunden, die bisher gar nicht die Produkte oder
Dienstleistungen Ihrer Branche gekauft haben (mehr)!
Querdenk-Praxis: Outdoor Schokolade
Hachez-Schokolade ist eine Erfindung des belgischen
Chocolatiers Joseph Emile Hachez, der 1890 die gleichnamige
Bremer Chocolade Fabrik gründete. Die Produkte des Hauses
tragen so klangvolle Namen wie Cocoa d`Arriba, Cocoa de Balao
oder Cocoa Premier Cru. "Wir produzieren
Geschmackserlebnisse in höchster Qualität", sagt Hasso Nauck,
der geschäftsführende Gesellschafter "und dies überwiegend in
Handarbeit".
Tradition und Innovation sind allerdings kein Widerspruch bei
Hachez: 40% des Umsatzes werden mit Produkten erzielt, die
jünger als 5 Jahre
sind. Hachez ist damit nicht nur auf der Höhe der
Schokotrends. Kombinationen wie Mango & Chili oder Erdbeeren &
Pfeffer wirken auch geschmacksbildend.
Der neueste Coup: "Outdoor-Tafeln" für Ernährungsbewusste
und
aktive Genießer. Statt Müsliriegel gibt’s in den Pausen
zwischen dem Sport nun 60 Gramm Schokoladenfinesse in den
Varianten "Sail", "Golf" und "Polo".

Polo enthält mit
Magnesium einen unentbehrlichen Mineralstoff für Muskeln und
Nerven. Dezent nach Apfel schmeckt die Golf-Schokolade, die
mit Kalzium angereichert ist - gut für gesunde Knochen und
Zähne. Und Sail hat ein leichtes Mangoaroma und fördert mit
einer Extraportion Vitamin C die Abwehrkräfte. Sehr clever: Die Outdoor-Sorten werden über
ausgewählte Vertriebspartner verkauft, wie z.B. Fahrrad- oder
Trekkingshops.
Hachez zielt mit den edlen Energiespendern auf eine
Zielgruppe, die sich neben teurer Ausrüstung noch etwas
Besonderes gönnen will und auch kann – Customer Discovery!
Querdenk-Chance
Und wieder geht etwas zusammen,
was eigentlich nicht sein darf! Diesmal: Schokolade & Sport.
Doch nach der Kombination "Bier für Athleten"
(Beratungsletter vom Mai 2006) wundert uns gar nichts mehr.
Die Chocolatiers von Hachez blicken dank dieser und anderer
Innovationen in eine süße Zukunft. Denn nur wer ungeschriebene
Gesetze in Frage stellt, gewinnt. Etwa: "Wieso muss Schokolade
Milka-Format haben?", oder wie Geschäftsführer Nauck sagt:
"Wir wollen nicht nur braune Masse in lila Papier packen..."
Quellen
und weiterführende Informationen
>Homepage der der Bremer
Chocolade-Fabrik Hachez GmbH
>BrandEins Artikel "Der Unterschied"
zu Hachez
>Impulse "Macher des Monats"
>Mehr Beispiele zu "Customer-Discovery"
>Weitere Beispiele und
Querdenkansätze in "Different Thinking"


Frucade oder Eierlikör? Alternativen dazu wurden in der
kultigen ORF-Show von
Hermes Phettberg nicht angeboten. Doch
die Studiogäste wussten, worauf sie sich bei dem skurrilen
Wiener einließen – und ließen sich einschenken…
Wer bei obiger Fragestellung lieber "Verdursten" wählen würde,
kann diesem Schicksal nun entrinnen: Der geschmackssichere
Mann von heute trägt "Sneaky
Shorts" unter seiner Hose: Fast 1 Liter Flüssigkeit
lässt sich in die Kammern der Sneaky Shorts füllen, und mit
einem Schlauch auch wieder dezent aus dem Hosenbein
ausschenken. Fällt garantiert nicht auf.

"Sneaky Shorts" sind heimliche Verbündete, wenn man sich
gerade in einem staubtrockenen Theaterstück und nicht an einer gut sortierten
Cocktailbar aufhält. Wie lange ein eng anliegendes
Erfrischungsgetränk allerdings als solches gilt, wissen wir
nicht. Gerade im Sommer kommt es daher auf die richtige
Füllung an – Körperwarm schmeckt Café immer noch besser als
Cola. Na denn, Prost, auf diese queergedachte Innovation!



Die Business-Querdenker und Financial Times
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Anja Förster und
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Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von
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Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf
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Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP,
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>Förster & Kreuz: In
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Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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