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The show is over. Mit
einem letzten Gig am 31. Mai in Bremen endete unsere
Tournee "40 Gigs in 40 Tagen". Unser Fazit: Es war
ungeheuer spannend, aber zugleich auch sehr
anstrengend.
Eine bunte Truppe von mittelständischen und großen Unternehmen,
Verbänden, Zeitungsverlagen und sogar Gemeinden hatte
sich in den letzten zwei Monaten unserem Aufruf zum Querdenken angeschlossen.
Die Begegnungen mit Innovatoren, Querdenkern und
außergewöhnlichen Menschen in Deutschland, Österreich, der
Schweiz und Italien stimmen uns optimistisch: Es gibt sie dort
draußen - Menschen, die Leidenschaft, Engagement und
Hunger nach Veränderung nicht nur vom Hörensagen kennen und
die der festen Überzeugung sind, dass es reine
Zeitverschwendung ist, etwas Mittelmäßiges zu tun.
Mit optimistischen Grüßen!
Anja Förster & Peter Kreuz


Business Querdenker
– bewegen etwas.
Oftmals gegen Widerstände, gegen professionelle Schwarzmaler,
institutionalisierte Bedenkenträger und scheinbar
unverrückbare ökonomische und gesellschaftliche Wahrheiten.
Und sie sind stur: Sie glauben an ihre Idee und setzen sie
durch. Ihr Credo: Das Unmögliche ist oft auch das Unversuchte.
Querdenk-Praxis: Eric Anderson
– Die Welt ist nicht genug
Weltraumurlaub aus dem
Reisekatalog? Gibt's so was? Klingt abgespaced, ist aber schon
längst ein wachsendes Geschäftsfeld. Eric Anderson ist Gründer
des ersten Weltraumreisebüros Space Adventures Ltd. und
Pionier in Sachen Weltraumtourismus. Wir haben den 32-jährigen
im letzten Jahr auf dem Fortune Innovation Forum in New York
getroffen. Fazit dieser Begegnung: Dieser Mann brennt
leidenschaftlich für seine Sache. Er ist ein echter "Space
Cowboy", der ein Ziel verfolgt, von dem alle
selbsternannten Experten behauptet hatten: Funktioniert eh
nicht.

Und es funktioniert doch! Seit 1998 befördert Anderson mit
seinem Unternehmen Menschen in die Schwerelosigkeit. Er war es
auch, der Dennis Tito im Jahr 2001 als ersten von bislang
sechs Weltraumtouristen an die Internationalen Raumstation ISS
vermittelte – für einen Reisepreis von 20 Millionen USD.
Auf die Geschäftsidee kam Anderson im Jahr 1995, während eines
Praktikums bei der NASA. Dort wurde seine Idee als nicht
finanzierbare Spinnerei belächelt. Ein Jahr später hatte er
250.000 Dollar Startkapital zusammen und Kontakte zum
russischen Militär hergestellt. Denn in Russland vermutete er
Piloten, die gegen harte Dollars zahlungskräftigen Touristen
die Erdkrümmung vom Cockpit einer MiG-25 aus zeigen würden.
Doch der Gang durch die Instanzen der russischen Bürokratie
war ein echter Albtraum: "Half the battle was getting to the
right person."

Doch Anderson wäre kein echter Business-Querdenker, ließe er
sich von solchen Widerständen abschrecken. Heute ist Space
Adventures Marktführer und bietet u.a. Sturzflüge in die
Schwerelosigkeit ("Zero Gravity"), Tandemflüge in Kampfjets
bei Mach 3 in 25km Höhe, Kosmonautentrainings sowie
Platzreservierungen an Bord künftiger, suborbitaler
Raumschiffe. Zu seinen Kunden zählen auch Großunternehmen wie
Oracle, Pepsi oder VW, die verdienten Mitarbeitern ein
Incentive der besonderen Art bieten wollen.
Querdenk-Chance
"Wir sind keine Fluglinie, wir verkaufen Erlebnisse", so Eric
Anderson. Er verkauft sie an Kunden, die sich die Extreme am
Ende des Koordinatensystems leisten können und wollen. Wer
schon am Südpol und auf dem Grund des Ozeans war, dem bleibt nur
der Weg nach oben.
Anderson hat sich gegen viele, scheinbar unüberwindbare Widerstände
hinweggesetzt und insbesondere den Kritikern bei der NASA bewiesen,
dass
Weltraumflüge unter "normalen Marktumständen"
durchaus bezahlbar sind. Was uns besonders an Anderson gefällt: Er glaubt an
seine Idee und setzt sie durch. Die schlichte Lehre: Jede Idee ist so gut wie die Leute, die etwas daraus machen.
Quellen und
weiterführende Informationen
>Homepage
Space Adventures
>Forbes
Magazine, "Space Cowboy"
>Mehr Quergedachtes:
Alles, außer gewöhnlich &
Different Thinking


Value Innovation
–
Entdecken Sie Innovationspotenzial jenseits eng gefasster
Produktinnovationen, indem Sie systematisch die gesamte
Kunden-Erfahrungskette und den damit zusammenhängenden Nutzen
- vom Kauf über den Gebrauch bis hin zur Entsorgung - nach
Potenzialen für Neuerungen durchforsten (mehr).
Querdenk-Praxis: Home Depot –
Krankenversicherung vom Baumarkt
"Wie wär’s mit einer Krankenversicherung?" Hört man diese Frage
an einer Baumarktkasse, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder
ist
bei der Kassiererin eine Schraube locker – oder man
befindet sich bei "Home Depot", Amerikas führender
Baumarktkette. Mit der "Business Tool Box", einer Art
Werkzeugkasten für Geschäftskunden, bietet der Baumarkt
Zusatzleistungen, die weit über das traditionelle Sortiment
hinausgehen.

Seit Januar 2006 können Handwerker in den USA bei Home Depot
für sich und ihre Mitarbeiter günstige Krankenversicherungen
abschließen. Home Depot lockt, dank geballter Einkaufsmacht,
mit sehr günstigen Konditionen. Das wiederum macht die Sache
für alle diejenigen attraktiv, die bis dato wegen der hohen
Prämien nicht krankenversichert sind.

Nach diesem Prinzip offeriert Home Depot Geschäftskunden noch
weitere Angebote wie z.B. Lohn- und Gehaltsabrechnung,
Schulungen, IT-Services und Dokumentenmanagement. Binnen
eines Jahres nutzten schon über 12.000 Kunden die Business
Tool Box.

Das Fortune Magazin wählte Home Depot letztes Jahr zum
beliebtesten Fachhändler. Im Laufe dieses
Jahres will das börsennotierte Unternehmen 415 Mio. Dollar
allein in den neuen Geschäftsbereich investieren. Die machen
ernst mit Value Innovation.
Querdenk-Chance
Baumärkte im deutschsprachigen Raum operieren nach dem Motto:
"Wir bieten unseren Kunden den niedrigsten Preis." Home Depot sagt
hingegen: "Wir wollen der bestmögliche Partner unserer Kunden
sein." Achten Sie auf den Unterschied! Erstere liefern
sich mit nahezu identischen Angeboten einen anstrengenden
Preiswettbewerb, Home Depot
hingegen schafft neue Werte. Und genau darum geht es.
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage:
Home Depot
>Homepage:
Business Tool Box
>Pressemitteilung
zur Business Tool Box
>Mehr Beispiele zu "Value-Innovation"
>Mehr Quergedachtes:
Alles, außer gewöhnlich &
Different Thinking


ALLES,
AUßER GEWÖHNLICH erobert die Bestseller-Listen im Sturm:
- Platz 1 auf der Bestsellerliste der Financial Times
- Platz 5 auf der Bestsellerliste des Handelsblatts
Empfehlung im Manager Magazin, Focus, BamS, EURO am Sonntag,
etc.
"Unbedingt lesenswert!"
Bild am Sonntag
"Ganz unkonventionell halten die ManagementBerater der
deutschen Wirtschaft den Spiegel vor."
EURO am Sonntag
"Bildreich und frech plädieren die Autoren dafür, anders
zu denken und wieder Mut, Spaß und Leidenschaft in den
Wirtschaftsalltag zu bringen."
Manager Magazin
ALLES, AUßER GEWÖHNLICH bekommen Sie bei
Amazon.de oder in jeder Buchhandlung.

Der Wettbewerb
wird immer härter - Konkurrenten kopieren gnadenlos jede gute
Idee. Kann in einem solchen Umfeld nur der gewinnen, der den
niedrigsten Preis bietet? Nein! Erfolgreiche
Business-Querdenker hinterfragen branchenübliche Preismodelle
und erfinden sie ganz neu (mehr).
Querdenk-Praxis: Kodak & OKI
Aufgeklärte Kunden wissen Bescheid: Druckertinte gehört zu den
weltweit teuersten Flüssigkeiten, teurer als edler Wein oder
gutes Parfüm. Die quersubventionierten Geräte bekommt man
hinterher geschmissen – zur Kasse gebeten wird
man dann in kleinen, schmerzhaften Dosen beim Nachkauf der
Patronen. Tinte und Toner sind sprudelnde Einnahmequellen
der großen Hersteller wie HP, Canon oder Lexmark. Beim
Branchenführer HP trug Druckerzubehör im vergangenen Jahr mehr
zum Umsatz bei als die Sparten PCs oder Notebooks, und etwa
die Hälfte zum Gewinn von 8,1 Milliarden Dollar.
2007 wird "das Jahr, in dem das Rasierer-Klingen-Modell
stirbt", so Charles LeCompte von Lyra Research in
Massachusetts. Zwei Beispiele für gelungene Preis-DNA bringen
nun Farbe ins Spiel:

Kodak befindet sich derzeit in einem schmerzhaften Restrukturierungsprozess. Vom Einstieg ins Druckergeschäft erhofft sich das
Unternehmen ähnlich konstante Cash Flows wie sie die
Rollenfilme einst generierten. Wie ein falsch eingelegtes
Dia stellt Kodak nun das branchenübliche Preismodell auf den Kopf:
Die Drucker der EasyShare-Produktlinie kosten zwar etwa 50
Euro mehr als die Geräte der Konkurrenz, dafür ist die Tinte um bis
zu 50 Prozent billiger. Um der Kundschaft diesen langfristigen
Kostenvorteil im Unterhalt bieten zu können, setzt Kodak auf
eine mit Hilfe der Nanotechnologie neuentwickelte Tinte, die sich
besonders fein und deshalb sparsam auf dem Papier verteilt.

Mit der OKI Printer Flatrate ist man das lästige Nachbestellen
beim Bürobedarf los. Zu einem monatlichen Fixbetrag werden Tinte und Toner bequem und binnen eines Werktags
geliefert – ein echtes Alleinstellungsmerkmal am
Markt. Ab einer monatlichen Flatrate von 25 Euro liefert OKI ausreichend Farbe für 500 Schwarzweiß- und 100 Farbdrucke. Je
höher das Druckvolumen, desto geringer der Preis pro Seite.
Bei den etwas teureren Tarifen der OKI Printer Flatrate Plus
ist – man ahnt es – der Drucker inklusive.

Querdenk-Chance
Kodak und OKI brechen
eine ungeschriebene Branchenregel: Kunden werden über niedrige
Erstkosten angesprochen und das Geld wird dann über deren laufenden
Ausgaben für die Druckertinte verdient. Doch dank des
Vorstoßes von Kodak und Oki müssen sich nun auch die anderen
Wettbewerber im Druckergeschäft Gedanken machen, wie sie
diesen neuen Preismodellen begegnen können. Und was für das
Druckergeschäft gilt, gilt auch für Sie: Welche Preismodelle
werden in Ihrer Branche blind akzeptiert – und wie können Sie
diese intelligent in Frage stellen?
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage
OKI Flatrate
>Homepage
Kodak EasyShare Printer
>WirtschaftsWoche:
"Absurd teuer", 16.4.2007
> Mehr Beispiele zu "Preis-DNA"
>Mehr Quergedachtes:
Alles, außer gewöhnlich &
Different Thinking


Statt das Alte immer weiter zu
perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker einen anderen
Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und
brechen aus alten Mustern aus. Das Ergebnis:
Die Erschließung neuer Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen
aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).
Querdenk-Praxis: Gerolsteiner Linée
Viele versprechen es, Gerolsteiner scheint es
endlich erfunden zu haben: Ein Getränk, das nachweislich zum
Abnehmen beiträgt. "Immer mehr Menschen kämpfen mit den Folgen
ungesunder Ernährung", so Jörg Croseck, Sprecher der
Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG. Das neue Produkt
mit dem klingenden Namen 'Linée' "helfe dabei,
Schwächephasen zwischen den Mahlzeiten zu überbrücken." Die
drei fruchtig-herben Geschmackskombinationen Litschi-Limette,
Mango-Grapefruit und Ananas-Zitronengras sollen heimliche
Versuchungen vergessen machen.

Wie funktioniert Gerolsteiner Linée? Eine
Kombination aus schnellen und langsamen Kohlenhydraten (Mono-
und Polysaccharide) soll den Blutzuckerspiegel zwischen den
Mahlzeiten stabilisieren. Die 19,8 kcal pro 100ml werden vom
Körper zeitlich verteilt aufgenommen und füllen die so
genannten
"Hungerlöcher" aus.

Diese blutzuckerregulierende Wirkung wurde vom Westdeutschen
Gesundheitszentrum in Düsseldorf bestätigt. Das ist
entscheidend, denn mit der Health-Claims-Verordnung, die ab 1.
Juli dieses Jahres in Kraft tritt (EU-Verordnung Nr.
1924/2006), müssen nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben
über Lebensmittel wahr und belegbar sein. Fehlt der
wissenschaftliche Nachweis, winkt ein Verbot. Verbraucher
sollen so vor irreführenden Werbebotschaften geschützt werden.
Querdenk-Chance
Mit innovativen Produkten
versucht Gerolsteiner, der Konkurrenz das Wasser abzugraben.
Das scheint zu gelingen, denn der Nettoumsatz wuchs im
vergangenen Jahr um 7,7 Prozent – laut ACNielsen
überproportional zum Rest der Branche. Das ist bemerkenswert,
denn kaum eine anderer Markt ist so stark umkämpft und
fragmentiert (siehe auch
Beratungsletter Nr. 48).
Während die Konkurrenz also noch Wasser predigt, ist
Gerolsteiner mit Linée schon einen Schritt weiter und setzt
sich ernsthaft mit den Ursachen der modernen
Zivilisationskrankheit Übergewicht auseinander. Auch wenn wir
von Mineralwasser allein nicht satt und schon gar keine
Supermodels werden – der Ansatz ist gut. Gerolsteiner Linée
steht ab 1. Juni in den Regalen: 0,75 Liter zum Preis vom 1,29
Euro.
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage
Gerolsteiner
>Lebensmittel
Praxis, "Andere Getränke-Kategorie", 6/2007
>Mehr Beispiele zu "Produkt-DNA"
>Mehr Quergedachtes:
Alles, außer gewöhnlich &
Different Thinking

Lippen sagen mehr als tausend Worte
Auch wenn der Wiener Life Ball längst vorbei ist – sollten Sie
Menschen mit blau geschminkten Lippen begegnen: Sprechen Sie
diese Frau oder diesen Mann besser nicht an. Denn im
Versuchslabor von L’Oréal wird auf Geheiß von Vorstand
Jean-Paul Agon gerade an einem Lippenstift experimentiert,
dessen Farbe je nach Gemütslage wechselt: Von dunkelrot ("Zu
Dir oder zu mir?"“) bis dunkelblau ("Besser, Du gehst jetzt").
Was aber bedeuten dann lila Lippen? Ein "vielleicht"? Oder
"ist mir egal"? So billig kommt frau oder man(n) dann doch
nicht davon. Billiger lügen wie gedruckt ohne Farbe zu
bekennen lässt’s sich dann nur noch mit Kodak oder OKI (siehe
oben).



Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von
Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen
von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business
Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf
allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und
erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP,
Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person >Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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FÖRSTER & KREUZ GmbH
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Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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