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Ausgabe 67
August 2007



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DIFFERENT THINKING!


"Ein Buch für alle, die Inspiration suchen, etwas bewegen wollen und den Mut haben, auch mal Neues zu wagen."
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Letztlich sind es Differenzierungen, die Erfolgsstrategien erzeugen. Wenn wir diese Aussage machen, nicken alle zustimmend und sagen: "Oh ja, das macht Sinn". Also Differenzierung, Andersartigkeit, darum geht es. Das dachten wir uns auch, als wir uns im Herbst 2005 daran machten, das Exposé für unser Buch "Alles, außer gewöhnlich" bei den großen Verlagshäusern zu präsentieren. Unser Erfolg war - sagen wir es hier mal vorsichtig - eher unterdurchschnittlich. Zu wenig "typische Managementliteratur", zu anders, zu schräg.

Hätte es nicht einen Verlag in Berlin gegeben, der an dieses Buch geglaubt hat, dann hätten wir es wohl selbst veröffentlichen müssen :-) Deshalb freut es uns umso mehr, dass dieses Buch, das gegen so viel anfänglichen Widerstand entstanden ist, soeben für den Wirtschaftsbuchpreis 2007 nominiert wurde. Drücken Sie uns die Daumen!

Und: Glauben Sie an Ihre Ideen und lassen Sie sich nicht von den institutionalisierten Bedenkenträgern runterziehen.

Mit alles, außer gewöhnlichen Grüßen!
Anja Förster & Peter Kreuz









Traditionelle Grenzen des Wettbewerbs sprengen und dem typischen Kopf-an-Kopf-Wettbewerb entkommen. Wie das geht? Entwickeln Sie revolutionäre neue Leistungsangebote, die in Ihrer Branche so noch nicht existieren und erobern Sie damit vollkommen neue Kundensegmente: Out-Of-The-Box! (mehr).

Querdenk-Praxis: Kärcher - Druck machen und sauber bleiben

"Innovation ist die beste Waffe gegen Billigkopien." Geschäftsführer Hartmut Jenner muss es wissen. Nicht umsonst ist sein Unternehmen, die Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Weltmarktführer in Sachen Sauberkeit: Hochdruckreiniger, Kehr- und Saugmaschinen, Autowaschanlagen und Reinigungsmittel bildeten bisher das Bollwerk gegen Schmutz aller Art. Doch das Unternehmen aus Winnenden bei Stuttgart ist nicht nur Spezialist im Reinigen mit Wasser, sondern auch von Wasser.



Mit Wasseraufbereitungssystemen der Marke "Kärcher Futuretech" spricht das Unternehmen nun ganz neue Zielgruppen an: Menschen in aller Welt, denen zu wenig oder nur verunreinigtes Trinkwasser zur Verfügung steht. Mit den Kärcher Futuretech-Geräten können zwischen 2.400 und 240.000 Liter Wasser pro Tag entkeimt werden. Sogar Salzwasser mit einem Salzgehalt bis zu 45.000 mg/l wird zu reinem Tafelwasser.



Damit hat das Unternehmen die Weichen für die Zukunft gestellt, denn sauberes Trinkwasser ist ein riesiger Markt. Heute leben 2,4 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, 7 Milliarden sollen es bis zum Jahr 2050 sein. Auch wohlhabende Regionen werden im Zuge von Naturkatastrophen immer öfter auf mobile Filteranlagen angewiesen sein – wie zuletzt bei der Flutkatastrophe in Großbritannien.

Kärcher ist innovativ und sehr erfolgreich: Kärcher hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 1,25 Milliarden Euro erzielt und 6 Millionen Geräte verkauft. Das Umsatzwachstum betrug über 13 Prozent. 85 Prozent der Produkte sind jünger als vier Jahre – dieses Innovationstempo lässt selbst Produktpiraten keine Chance!


Querdenk-Chance

Nicht nur Strom ist gelb, sondern auch Sauberkeit. Unter dem Motto "Kärcher reinigt die Welt" werden seit über 20 Jahren Monumente wie die US-Präsidentenköpfe am Mount Rushmore oder den Petersplatz in Rom porentief rein. "Es gibt kein Objekt, das wir gereinigt haben, ohne gleichzeitig eine Innovation herauszuziehen", sagt Kärcher-Chef Jenner. So funktioniert kluges Innovationsmanagement!

Mobile Wasseraufbereitungsgeräte könnten auch hierzulande ähnlich selbstverständlich werden wie Staubsauger oder Rasenmäher. Mit Kärcher Futuretech wurde aus bereits vorhandenem Know-how ein komplett neues Produkt für einen komplett neuen Markt geschaffen – das ist Out-Of-The-Box-Denken!

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Kärcher
>Homepage Kärcher Futuretech
>FAZ, Die Ideen und die Kunden gehen nie aus, Alexia Angelopoulou
>Mehr Beispiele zu Out-Of-The-Box
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING






Statt das Alte immer weiter zu perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker einen anderen Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und brechen aus alten Mustern aus. Das Ergebnis: Die Erschließung neuer Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).

Querdenk-Praxis: Phorms macht Schule

Die Horrormeldungen gingen durchs Land: An der Rütli-Hauptschule in Berlin-Neukölln waren die Pädagogen mit ihrem Latein am Ende – ihre Schüler gewalttätig statt lernwillig, deren Eltern unkooperativ oder überfordert. Die fatalen Folgen für alle Beteiligten: Ein Teufelskreis aus Demotivation und Desillusion. Wem die Schulbildung seiner Kinder nicht egal ist, der meidet berüchtigte Problemschulen. Am besten ist, man nimmt das Heft gleich selbst in die Hand.



So geschehen in Berlin Mitte, wo ein Team von Unternehmern, die gleichzeitig auch Eltern sind, kurzerhand die Phorms-Grundschule gegründet hat. Ihr Anliegen ist es, "einen relevanten Beitrag zur besseren Bildung unserer Kinder zu leisten." Dabei spielt der bilinguale Unterricht eine entscheidende Rolle - und zwar ab dem ersten Schuljahr. Die natürliche Sprachlernfähigkeit von Kindern soll genutzt werden: "Englisch und Deutsch sind an unserer Schule gleichwertige Unterrichtssprachen."



Weitere Schwerpunkte auf dem Lehrplan: Selbstverantwortung, Organisationstalent, Entscheidungsfreude und Risikobereitschaft sollen in jedem Schüler entwickelt werden. Hoch qualifizierte Lehrkräfte mit internationaler Erfahrung setzen modernste Lehrmethoden aus aller Welt ein. Das Ganztagskonzept mit Klassenstärken von höchstens 24 Schülern soll die intensive Beschäftigung mit jedem Einzelnen gewährleisten.



Seit Sommer vergangenen Jahres läuft die Berliner Grundschule - mit großem Erfolg. Das Angebot wird so gut angenommen, dass im August diesen Jahres das erste Phorms-Gymnasium den Unterricht aufnimmt, mit Spanisch als zweiter Fremdsprache und Latein, Französisch oder Chinesisch als dritter. Gleichzeitig expandiert das Konzept in andere deutsche Städte. Im August eröffnen Phorms-Grundschulen in München, Köln und Frankfurt. Hamburg und Hannover sollen folgen. Die Schulgebühren sind nach dem Familieneinkommen gestaffelt.


Querdenk-Chance

Bildung ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts – aber den haben wir nicht allein gepachtet. Es geht nicht mehr darum, dass es zukünftige Generationen einmal "besser" haben sollen als wir. Es geht darum, dass sie mit Milliarden wissbegieriger Chinesen und Inder mithalten können.

Die Phorms-Gründer verdienen Respekt. Eltern haben sich engagiert zusammengetan, um ihren Kindern das beizubringen, was sie wohl selber gerne in der Schule gelernt hätten.

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Phorms
>Mehr Beispiele zu Produkt-DNA
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Tourkalender von Anja Förster & Peter Kreuz





Mix It – beruht auf der Idee, Leistungsangebote auf völlig neue Art zu kombinieren. Und es gilt: je ungewöhnlicher die Kombinationen, desto einzigartiger das Ergebnis! (mehr).

Querdenk-Praxis: Connect18 – Für motorische Lerntypen

Noch ein innovatives Beispiel aus dem Bereich Bildung und Lernen. Wir befinden uns aber nicht in einer Privatschule, sondern in einem Fitness-Studio in San Francisco. Richtig gelesen. John Ford und sein Team aus sport- und reisebegeisterten Amerikanern hatten die Idee, im Fitness-Studio nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu trainieren. Heraus kam ein Mix aus Radfahren, Landschaftsvideo und interaktivem Sprachkurs.



Und das funktioniert so: Eine DVD wird auf eine Leinwand projiziert. So sieht man beispielsweise eine Dorfstraße in Mexiko, die man entlang fährt indem man in die Pedalen des Hometrainers tritt. Die Abspielgeschwindigkeit des Films richtet sich dabei nach der eigenen Anstrengung. Anhand der Motive werden spanische Vokabeln gelernt oder aufgefrischt.


Wichtig ist die Teamkomponente: Man radelt und lernt nicht alleine, sondern in einer Gruppe. Der Fitness-Trainer nimmt zugleich die Rolle des Lehrers ein, um die Kommunikation in der Gruppe anzuregen und individuell zu fördern. Im Internet stehen vertiefende Übungsaufgaben zur Verfügung – übrigens auch für Sie frei zugänglich!

Connect18 kombiniert Wadel- und Vokabeltraining zu einem medialen und körperlichen Erlebnis und das Fitness-Studio wird zum Filmkasino. Wer nicht warten will, bis das Konzept von deutschen Fitness-Studios aufgegriffen wird, kann sich die 900 Kilometer Sprachkurs quer durch Mexiko im Online-Shop bestellen: 6 DVDs mit 12 Kursen kosten 49 Dollar.


Querdenk-Chance

Mit einer cleveren Mix-It Idee lässt sich ein echter Mehrwert für Kunden schaffen. Ob ältere Menschen ihr Gehirn mit Computerspielen trainieren (Beratungsletter Juli 2007) oder Menschen aller Altersklassen auf dem Hometrainer Spanisch lernen – man bietet einen Mehrwert, den die Konkurrenz nicht offeriert.

John Ford ist es gelungen, die oftmals monotone Anstrengung im Fitness-Studio zu einer spannenden Gruppenerfahrung zu vermengen. Eine cleverer Mix, der auf der ganzen Welt funktionieren wird.

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Connect18
>Mehr Beispiele zu Mix-It
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Vorträge von Anja Förster & Peter Kreuz





In der letzten Samstagsausgabe hat die Financial Times Deutschland unser Buch ALLES, AUßER GEWÖHNLICH vorgestellt:

"Alles, außer gewöhnlich" brennt. Und ist zugleich ein ein Streichholz, das andere entzündet. Einzig Gewerkschafter werden das Buch hassen, beschreibt es doch auf jeder Seite, dass Durchstarten die einzige Chance ist, um den eigenen Job zu retten. Sonst übernimmt ihn einer der 1,3 Milliarden Chinesen. "Darauf können Sie Gift nehmen. Oder streiken."

Ina Kirsch, Financial Times Deutschland






Innovation ist kein Prozess, der hinter geschlossenen Unternehmensmauern stattfinden muss. Statt alles selbst zu erfinden, verfolgen Business-Querdenker die Idee der Outside-Innovation: Unternehmensmauern werden geöffnet und Kunden, Anwender, Zulieferer und externe Experten aktiv in die Gestaltung und Entwicklung neuer Produkte integriert: Outside-Innovation!

Querdenk-Chance: Neo 1973 – Bau' Dir Dein Handy selbst!

Handys haben – wie die meisten elektronischen Geräte – einen entscheidenden Nachteil: Schon wenige Monate nach dem Kauf sind sie veraltet. Wer ständig auf dem neuesten Stand der Technik sein will oder muss, dem bleibt nur der Teufelsritt auf einem sich immer schneller drehenden Karussell: Hersteller entwickelt - Kunde kauft - Hersteller bessert nach – Kunde kauft wieder - usw.

Doch diese klassische Rollenverteilung wird immer öfter aufgebrochen – prominentestes Beispiel: Die Open-Source-Software Linux, die jeder weiterentwickeln und verbessern kann. Städte wie München oder Wien haben sich dank Linux aus der Abhängigkeit von Microsoft emanzipiert und ihre IT-Infrastruktur umgestellt. Denn Linux-Computersysteme haben den Ruf, weniger fehleranfällig und billiger im Unterhalt zu sein.



Ein taiwanesischer Computerhersteller, die "First International Computer Inc." (FIC) hat das Prinzip der öffentlich zugänglichen Quellcodes nun auf Mobiltelefone übertragen. Heraus kam das "Neo 1973", ein Handy, dessen Software von Nutzern ständig weiterentwickelt werden kann. Das Vorgehen sieht so aus: FIC liefert die Hardware und koordiniert die Entwicklung, die Open-Source-Programmierer arbeiten unentgeltlich mit und erhalten dafür die Garantie, dass die gesamte Plattform (Geräte und Software) unter quelloffenen Lizenzen steht. Die Software-Updates kann sich jeder regelmäßig aus dem Internet herunterladen.



Seit einem Monat können die Versionen "Neo Base" für 300 Dollar und "Neo Advanced" für 450 Dollar im Online-Shop gekauft werden. Beide Versionen richten sich an die Entwicklerszene, die die Geräte auf Kinderkrankheiten abklopfen soll. Leistungsstärkere, marktfähige Versionen für den Konsumentenmarkt folgen im Oktober dieses Jahres.


Querdenk-Chance

Hatte nicht Steve Jobs versprochen, mit dem "iPhone" von Apple das Handy neu zu erfinden? Nun, es sieht zwar gut aus – aber neu erfunden? First International Computer hat tatsächlich den Mut gehabt, genau das zu tun. Erklärtes Ziel des Linux-Handys ist es, die relative Offenheit der PC- und Internet-Welt endlich auch im Mobilfunk zu etablieren und die Anwender an der Entwicklung und Verbesserung der Produkte zu beteiligen. Outside-Innovation eben.

Quellen und weiterführende Informationen
>Entwicklerplattform OpenMoko
>Homepage First International Computer
>Spiegel, Freiheit fürs Handy
>Heise, Offenes Linux-Smartphone Neo 1973 macht Fortschritte
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Bestseller von Anja Förster & Peter Kreuz: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH und DIFFERENT THINKING





Wenn der Morgenkaffee nach Seife schmeckt, hat man etwas falsch gemacht. Was aber, wenn die Seife nach frischem Kaffee duftet? Gar nicht so abwegig: Die "Shower Shock", eine koffeinhaltige Seife des amerikanischen Herstellers "Think Geek", soll notorischen Morgenmuffeln auf die Sprünge helfen.

Denn diese Seife macht nicht nur sauber, sondern auch wach: Das Koffein soll durch die Haut einziehen und so in den Blutkreislauf gelangen. Ausgiebiges einreiben mit Shower Shock verspricht die gleiche Wirkung wie zwei Tassen Bohnenkaffee. Und dank Zutaten wie Pfefferminze und Zitrone riecht man nachher im Büro auch nicht nach kaltem Kaffee...












Die Business-Querdenker und Financial Times Bestsellerautoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.

            
     

Ihr Labor für Business Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den Menschen, die dahinter stehen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;


Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In Vorträgen
        >Förster & Kreuz: In Büchern
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 >Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast

 


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Verantwortlich für den Inhalt: FÖRSTER & KREUZ GmbH
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Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
 

 
 
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