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Ausgabe 70
November 2007



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"Ein Buch für alle, die Inspiration suchen, etwas bewegen wollen und den Mut haben, auch mal Neues zu wagen."
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Bis zum Jahr 2000 drehte sich unser Leben im Kreis. Anja war Managerin bei der Unternehmensberatung Accenture und Peter Assistant Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien. Unser Denken und unser Handeln waren geprägt von der Normalität in großen Konzernen.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema strategische Innovation hatte Peter die Chance, ungewöhnliche Menschen kennen zu lernen. Echte Innovatoren und Querdenker, die es gewagt haben, Konventionen in Frage zu stellen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und damit viel erfolgreicher UND glücklicher waren als alle Leute rechts und links um sie herum. Nach und nach begannen wir beide, uns mit diesen Menschen zu umgeben. Dieser Funke sprang auf uns über und hat uns seitdem nicht mehr losgelassen.

Um so mehr freut es uns, dass unser Buch Alles, außer gewöhnlich diesen Funken auch auf unserer Leser übertragen hat. Vielen Dank für die vielen berührenden, mutigen und inspirierenden Feedbacks und persönlichen Geschichten! Vielen Dank auch den skeptischen Stimmen und den Zweiflern, die uns im Laufe der Jahre nur noch mehr auf unserem Weg bestätigt haben. Und unser Dank geht auch an die Juroren des Wirtschaftsbuchpreises 2007, die unser Buch mit ebendiesem Preis ausgezeichnet haben.

Mit alles, außer gewöhnlichen Grüßen!
Anja Förster & Peter Kreuz









Moskau. Die Stadt rast. Wer nicht mithält, wird umgefahren. Gebremst wird nicht. Diese Tipps hatte man uns für den Straßenverkehr mitgeben – aber sie gelten auch fürs Business.  Und Moskau ist in Bewegung, denn die Stadt ist nicht nur eine riesige Baustelle, sondern hat auch eine unglaubliche Ansammlung von Millionären (aktuell: ca. 88.000 Dollar-Millionäre und 53 Milliardäre). Wen wundert's da, dass Luxusmarken ein Stück vom Kuchen ergattern wollen. Sehen Sie mehr über Markenmanagement auf dem russischen Markt...

 

Dauer: 5:36 Min.


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Statt das Alte immer weiter zu perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker einen anderen Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und brechen aus alten Mustern aus. Das Ergebnis: Die Erschließung neuer Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).

Wochenblister: Gut für Patienten – Wut bei Apothekern

"3 mal täglich 2" von diesen Tabletten, "2 mal täglich eine" von jenen, die einen jeweils vor den Mahlzeiten, die anderen morgens und abends. Chronisch Kranke, die verschiedene Medikamente zu unterschiedlichen Tageszeiten einnehmen müssen, können da leicht den Überblick verlieren. Aber auch andere Patienten wären bei einer normalen Grippe schon dankbar, sich nicht ständig Gedanken über die Dosierung ihrer Arzneimittel und die Reihenfolge ihrer Einnahme Gedanken machen zu müssen.



Genau für dieses Problem hat Edwin Kohl eine Lösung. Der 57-jährige Saarländer plant noch für dieses Jahr, die vielen bunten Tabletten verschiedener Hersteller in ein und derselben Packung anzubieten: übersichtlich nach Wochentagen und Tageszeiten sortiert. Die so genannten "Wochenblister" werden für jeden Patienten individuell bestückt. Hergestellt werden die Durchdruckpackungen von der 7x4 Pharma GmbH, einem Tochterunternehmen der Kohl-Gruppe.

Dass Edwin Kohl mit dem Wochenblister die Wut der Apothekerverbände auf sich zieht, überrascht nicht. Schließlich ist es des Apothekers wichtigster Job, den Kunden zu erklären, wann diese welches Medikament wie einzunehmen haben.

Diesen Job wären sie, ginge es nach Kohl, bald los: 70 Millionen Euro hat der Querdenker bereits in seine Idee investiert. 400 Medikamente will er auf Lager halten, um sie über ausgewählte Apotheken zu vertreiben. In zehn Jahren will Kohl allein in Europa zehn Millionen Patienten versorgen und fünf Milliarden Euro einnehmen – Geld, das vielen kleinen Apotheken fehlen wird.

Kohlpharma mit Sitz im saarländischen Merzig wurde von einer Einmann-Gründung 1979 zu Deutschlands größtem Arzneimittelimporteur. Das Unternehmen versorgt über die Hälfte des Marktes, beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr 706 Millionen Euro Umsatz. Das Logistikzentrum gilt als eines der modernsten Europas.


Querdenk-Chance

Für den Kunden wäre der Wochenblister ein Meilenstein hin zu mehr Convenience und Sicherheit. Diese clevere Produkt-DNA hat enormes Potenzial. Ach ja, und eigentlich sollte jede Einsparmaße im maroden Gesundheitswesen willkommen sein – meint man. Ob Kohlpharma aber im nächsten Jahr zum sechsten mal als "Bester Apothekenpartner" wiedergewählt wird, bleibt abzuwarten.

Haben auch Sie das Zeug dazu, mit radikalen Innovationen an den Grundfesten ungeschriebener Marktgesetze zu kratzen? Oder gelten in Ihrer Organisation die drei Grundgesetze der Fraktion der Bremser und Bewahrer: "Das war schon immer so! Da kann ja jeder kommen! Wo kommen wir denn da hin?"

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Kohlpharma
>Homepage 7x4 Pharma
>Pressemeldung über die Wochenblister von der 7x4 Pharma GmbH
>Mehr Beispiele von Produkt-DNA
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING









Herzliya, Israel. Die erfolgreichsten Unternehmen sind Marktplätze für Ideen, Kapital und Talente. Nicht weniger gilt für Städte und auch Regionen. Herzliya, nördlich von Tel Aviv ist ein Paradebeispiel - auch für Unternehmen: ein globaler Marktplatz für die weltbesten Ideen und Talente plus Venture Capital....



Dauer: 5:36 Min.

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Vorträge von Anja Förster & Peter Kreuz





Der Wettbewerb wird immer härter - Konkurrenten kopieren gnadenlos jede gute Idee. Kann in einem solchen Umfeld nur der gewinnen, der den niedrigsten Preis bietet? Nein! Erfolgreiche Business-Querdenker hinterfragen branchenübliche Preismodelle und erfinden sie ganz neu (mehr).

Quirin Bank – Die neuen Gesetze des Private Banking

Mit seinem Discount-Broker Consors war er 1999 ein Star am Neuen Markt. Nun mischt Karl Matthäus Schmidt mit einer Flatrate-Bank erneut die Branche auf. Seine Quirin Bank, benannt nach dem römischen Kriegsgott, soll den etablierten Großbanken der Branche das Fürchten lehren. Von denen hält Schmidt nämlich nicht allzu viel.



"Unser Konzept ist: Eine klare, transparente und ehrliche Bank, die nur von einer Seite bezahlt wird, nämlich vom Kunden", sagt Schmidt. Versteckte Gebühren, wie sonst üblich, "nervige Anrufe" von Anlageberatern, "unnötiges Umschichten" oder Ausgabeaufschläge gibt es bei der Quirin Bank nicht. Kunden der Quirin Bank zahlen lediglich eine monatliche Flatrate von 75 Euro. Das ist einfach und transparent.

Mutige Ansage: "Als erste Bank in Deutschland geben wir sämtliche offenen und versteckten Provisionen der Produkthersteller an unsere Kunden zurück." Schmidts "10 Gesetze des neuen Private Banking" legen Kunden, die mit ihrer Hausbank unzufrieden sind, einen Wechsel nahe. Hier eine Kurzfassung:



"Wir denken wirklich vom Kunden aus", sagt Schmidt. Billiganbieter ist er deshalb nicht. Die Flatrate summiert sich immerhin auf eine Jahresgebühr von 900 Euro, was sich erst ab Vermögen in sechsstelliger Höhe lohnt. Bei 100.000 Euro etwa fallen 0,9 Prozent Gebühr an. Schmidt rechnet mit bis zu 40.000 Kunden.

In einem "Härtetest" des Manager Magazin schnitt die Quirin Bank neben der Deutschen Bank übrigens bestens ab. Andere Vermögensverwalter rangierten weit abgeschlagen. Vor allem monierten die Tester zu hohe Gebühren und wenig überzeugende Anlagestrategien.


Querdenk-Chance

Kann man zweimal hintereinander eine Revolution schaffen? Noch dazu in der konservativen Bankenbranche? Karl Matthäus Schmidt ist überzeugt, dass das funktioniert und hat mit cleverer Preis-DNA "eine völlig neue Kategorie von Bank in Deutschland" etabliert.
Wie sieht es bei Ihnen aus? Könnte man in Ihrer Branche auch mit einem innovativen Preismodell die Branchengesetze neu definieren?

Quellen und weiterführende Informationen

>Homepage Quirin Bank
>Beschreibung der Flatrate
>Beitrag Manager Magazin "Mündliche Prüfung"
>Mehr Beispiele zu Preis-DNA
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Bestseller von Anja Förster & Peter Kreuz: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH und DIFFERENT THINKING





Fish Reflexology Spa – Knabberspaß unter Wasser

Normalerweise ist es so: Menschen essen Fische, vor allem freitags. In Singapur liegen die Dinge anders. Dort kann man sich eine Massage der anderen Art gönnen, und zwar nicht nur freitags: Man taucht seine Füße in ein Warmwasserbassin, in dem kleine "Knabberfische" schwimmen. Diese saugen sich alsbald an den gestressten Füßen fest, knabbern überflüssige Hornhaut ab und sorgen so für eine wohltuende Reflexzonen-Massage.



Ganz aufessen tun sie die Menschen, denen die Füße gehören, dann aber doch nicht. Erleben kann man diesen Kitzelspaß in der Singapore Underwater World auf der vorgelagerten Insel Sentosa. Zwei mal 20 Minuten Entspannung – erst dank professioneller Massagefische, danach von professionellen Fußmasseuren – kosten etwa 16 Euro.

Sehenswert: Fish Reflexology Video bei Youtube ;-)












Die Business-Querdenker und Financial Times Bestsellerautoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.

            
     

Ihr Labor für Business Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den Menschen, die dahinter stehen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;


Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In Vorträgen
        >Förster & Kreuz: In Büchern
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Geschäftsführer: Anja Förster, Dr. Peter Kreuz
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Redaktion
Anja Förster, Simone Holstein, Moritz Jäger, Peter Kreuz

 
 
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