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Impressum
"Imitation is the sincerest
form of flattery". An dieser Aussage ist was dran. Und
trotzdem ärgert es uns, wenn wir - wie unlängst geschehen -
draußen auf Wettbewerber treffen, die unsere Ideen und Inhalte
bis ins kleinste Detail kopieren. Argghh!!
Okay, solche Leute gibt es in jeder Branche. Zu einem gewissen
Grad ist das auch legitim – allerdings darf es nicht zur alles
überlagernden Strategie werden. In gesättigten und müden
Märkten, wie wir sie heute überall haben, lediglich zweitklassige Kopien
von Ideen, Inhalten und Leistungsangeboten anzubieten, damit
kommen Sie nicht sehr weit. Es mag helfen, im soliden
Mittelmaß unterwegs zu sein, aber befähigt niemals für den
Sprung an die Spitze.
Den Sprung an die Spitze schaffen Sie mit den Antworten auf
Fragen wie: Was macht uns einmalig? Wie können wir jeden Tag
aufs Neue daran arbeiten, einmalig zu sein? Und was ist unser
alles, außer gewöhnlicher Wert für unsere Kunden? Von den Antworten auf diese Fragen hängt alles ab.
Über
Menschen und Organisationen, die auf diese Fragen interessante
Antworten gefunden haben, können Sie in diesem Beratungsletter
lesen. Also: Don't imitate - innovate!
In diesem Sinne senden wir alles, außer gewöhnliche Grüße!
Anja Förster & Peter Kreuz
PS: Unseren Bestseller "Alles, außer gewöhnlich" gibt
es jetzt auch als
Hörbuch - für alle, die
lieber hören als lesen.


Schott AG, Mainz. Der Vertrieb hat sein Ohr am Markt und weiß, was
die Kunden umtreibt. Also die perfekte Ausgangslage für das
Thema Innovation - sollte man meinen. Und dennoch ist es
erstaunlich, wie wenige Unternehmen es hinkriegen, den
Vertrieb als Innovationspartner in die Entwicklung
neuer Leistungsangebote einzubinden. Schott hat die Bedeutung
dieses Themas erkannt...

Dauer: 6:00 Min.
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Value Innovation
–
Entdecken Sie Innovationspotenzial jenseits eng gefasster
Produktinnovationen, indem Sie systematisch die gesamte
Kunden-Erfahrungskette und den damit zusammenhängenden Nutzen
- vom Kauf über den Gebrauch bis hin zur Entsorgung - nach
Potenzialen für Neuerungen durchforsten (mehr).
BLG Logistics – Vertiefte Wertschöpfung als Erfolgsmodell
Zwei Drahtseile überspannen ein Hafenbecken. Auf ihnen
balanciert ein Unimog, sechs Meter über der braunen, kalten
Wasserbrühe. Eine spannende "Wetten, dass...?"-Außenwette im
Frühjahr 2007. Das sah gefährlicher aus, als es war. Falls das
Fahrzeug von den dünnen Seilen abgerutscht wäre, hätte es an
einem Sicherungskran des Bremer Unternehmens "BLG Logistics"
gebaumelt.

Mit Autos kennt sich BLG Logistics aus. Deutsche Luxuskarossen
werden von Bremerhaven nicht nur in alle Welt verschifft,
sondern auch für die jeweiligen Märkte in den USA, in Asien
und Nahost vorbereitet und für den Seetransport konserviert.
Auch Fabrikate deutscher Hersteller wie BMW oder Mercedes, die
in den USA produzieren, werden von BLG in Bremerhaven für den
europäischen Markt vorbereitet. Sie werden auf
Transportschäden kontrolliert und mit Sonderlackierungen oder
-ausstattungen wie DVD-Anlagen, Navigationssystemen oder
Glasdächern versehen.
Danach sorgt BLG per Binnenschiff, Bahn oder einer Flotte von
450 Autotransportern für den Weitertransport zu den mehr als
7.000 Händlern in ganz Europa. Mit Umschlag, Lagerung und
technischer Aufbereitung von Fahrzeugen in Bremerhaven,
Hamburg, Cuxhaven und einem Netz aus Inland-Terminals
zwischen Nordsee und Gioia Tauro in Kalabrien wurde BLG
Logistics zu Europas Nummer eins in Sachen Autologistik.

"Wachsen oder weichen", so die Parole von BLG-Vorstand Detthold
Aden. Im vergangen Jahr stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 810
Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um zehn
Prozent auf 55 Millionen Euro. Von rund 4,6 Millionen
betreuten Fahrzeugen wurden 415.000 aus- oder umgerüstet.
Damit ist BLG Logistics – ganz nebenbei – auch
Europas größte Autowerkstatt! Doch damit nicht genug: In
Brasilien sorgt BLG für die reibungslose Werkslogistik bei
Volkswagen, in Italien für Fiat. Und für Tchibo betreiben die
Hanseaten Europas größtes Hochregallager.

Querdenk-Chance
BLG Logistics hat Wertschöpfung für seine Kunden neu
definiert. Das Unternehmen ist nicht Abwickler von
Transportaufträgen, sondern bietet vor- und nachgelagerte
wertschöpfende Dienstleistungen rund um das große Thema
Logistik an.
Was für die Branche der Logistikdienstleister gilt, lässt sich
auch auf jede Branche übertragen. Die Frage lautet: Wie können
wir uns mit klugen Ideen in die Wertschöpfung unserer Kunden
einklinken, um ein möglichst umfassendes und breites Angebot
als "one stop shopping" anzubieten? Value Innovation eben!
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage
BLG Logistics
>"Lebenslang
Logistik", Süddeutsche Zeitung vom 09.02.2007
>Mehr Beispiele von
Value-Innovation
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Plan Anja's and Peter's new NEW book tour!
Anja Förster & Peter Kreuz are back on tour – this time with
their new English book
Different Thinking: Creative strategies for developing the
innovative business.
From February 10th through April 10th, 2008, Anja and
Peter will visit 10 companies, business clubs or conventions
anywhere in the world to deliver a 60-minute keynote
presentation on amazingly successful and unconventional
organizations and what you can learn from them.
If you want them to speak at your event, just pick up the
travel expenses and purchase at least 150 books for your
attendees and one of them will be there. The tour dates are
first-come, first-served. Once 10 dates are booked, they're
gone. Since Anja and Peter speak separately, it's easy for
them to be in two places at once.
If you're interested, please email their event scheduler, Petra Steurer:


Menschen in den neuen Mega-Märkten Brasilien, Indien und China
sind die größte Zielgruppe der Welt - 4 Milliarden Menschen
warten darauf, mit cleveren Ideen als Zielgruppe entdeckt zu
werden. Doch die Erschließung dieser Märkte benötigt eine
andere Vorgehensweise: Der bloße Export der heimischen
Standard-Produkte mit denselben Methoden, die in den
entwickelten Märkten angewendet werden, funktioniert meist
nicht (mehr).
Shoktidoi – Da ist für Danone
mehr drin, als nur Joghurt
"Die Milch macht's." Mit diesem
Slogan wirbt die heimische Milchwirtschaft für das wohl
gesündeste Getränk überhaupt. Auch in China propagiert die
Regierung massiv das Milchtrinken – mit neidischem Blick nach Japan. Dort ist der Pro-Kopf-Milchkonsum viermal
höher – weshalb die Japaner auch größer und erfolgreicher
seien...
Szenenwechsel. In Bangladesch brachte Danone im vergangenen
Jahr den mit Nährstoffen angereicherten Joghurt "Shoktidoi"
auf den Markt. Der an Vitaminen, Proteinen, Kalzium, Eisen,
Zink und Jod reichhaltige Joghurt ist speziell für
unterernährte Kinder gedacht. 80 Gramm Shoktidoi kosten
umgerechnet nur 6 Cent, was sich angeblich sogar die Ärmsten
der Armen leisten können.

Langfristig wird Danone von Shoktidoi aber massiv profitieren.
Das Unternehmen erobert einen unterschätzten Massenmarkt,
clever und vor allem sensibel: Shoktidoi wird von etwa 50
Menschen vor Ort mit regionalen Zutaten produziert. Um eine
nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, kooperiert Danone mit
der Grameen Bank von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus
(siehe Beratungsletter Nummer
58 und
61). Mit Mikrokrediten
soll die Anschaffung von Kühen leistbar werden.

Vertrieben wird der Joghurt hauptsächlich von Frauen im
Direkt-System, was etwa 1.600 Menschen im Umkreis von 30
Kilometern um die Fabrik ein regelmäßiges Einkommen sichert. 50 weitere Produktionsstätten will Danone in den
kommenden zehn Jahren errichten. Auch soll das Konzept in
andere Entwicklungsländer exportiert werden, vor allem nach
Afrika. Muhammad Yunus: "Es ist ein Traum, an dessen
Verwirklichung niemand geglaubt hat."

Querdenk-Chance
C.K. Prahalad bringt es in seinem lesenswerten Buch
Der Reichtum der Dritten Welt auf den Punkt: Wenn wir
aufhören, an die Armen als Opfer oder als Belastung zu denken
und anfangen, sie als kreative Unternehmer und wertbewusste
Verbraucher zu erkennen, erschließt sich eine ganz neue Welt
an Möglichkeiten.
Auch wenn bei dieser Aussage alle
Gutmenschen und Kapitalismushasser empört aufschreien mögen:
Es gibt Geld in den Entwicklungsländern wie Bangladesch und
ihre Märkte sind entwicklungsfähig. Allerdings sind
unkonventionelle Ideen wichtig, um dieses Marktpotenzial zu
erschließen - marginale Änderungen zu bestehenden westlichen
Produkten sind nicht ausreichend. Also, wo ist Ihre Idee für
die Erschließung dieser Märkte?
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage
Danone
>Homepage Grameen
Bank
>Beeindruckende
Fotoserie der danone.communities
>Beschreibung
des Konzepts (pdf)
>Mehr Beispiele von
Low Income - High Potential
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Innovationen müssen nicht immer nur das Produkt oder die
Dienstleistung betreffen. Auch die Art und Weise, wie – wo –
und wann – Ihr Leistungsangebot den Kunden erreicht, kann
nachhaltigen Kundenwert schaffen und Ihr Angebot einzigartig positionieren: Re-Channeling.
Megastudy – Vom Nachhilfelehrer zum Multimillionär
Wer ihn schafft, kommt in den "Himmel": Über eine halbe
Million Schulabgänger unterzieht sich in Südkorea jährlich dem
College Scholastic Ability Test (CSAT), ein knochenharter
Einstufungstest für Universitätsanwärter. Das ganze Land steht
an diesem Tag still. Auf den Straßen ist das Hupen verboten
und sogar der Flugverkehr wird eingeschränkt.
Die besten Prüflinge schaffen es auf eine der drei
Eliteuniversitäten: Seoul National University, Korea
University oder Yonsei University, abgekürzt: "SKY". Doch das
Aussiebeverfahren bestimmt nicht nur die Karriere.
SKY-Absolventen sind auch bei der Job- oder Ehepartnersuche
erste Wahl. Ehrgeizige Eltern stecken ihre Kinder deshalb in
Nachhilfeschulen, so genannte "Hagwon", wo Wissenslücken
gestopft werden – oftmals bis nach Mitternacht. Dafür
fallen für die Eltern Kosten von ungerechnet bis zu 1.000 Euro pro Fach und
Monat an. Ein gut 10-Milliarden-Euro-Markt, den sich knapp 30.000
Anbieter teilen.

Das meiste Geld mit der jungen Kundschaft macht jedoch der
Anbieter "Megastudy", ein Pionier in Sachen Online-Unterricht.
Schüler müssen nicht mehr stundenlange Anfahrten in
Kauf nehmen, sondern können bequem von zu Hause aus lernen.
Die professionellen und kurzweiligen Lehr-Videos lassen sich
ganz einfach von der Website auf den PC oder das Handy
herunterladen. Der Vorteil: Schüler können sich viel
gezielter nur mit dem Schulstoff
versorgen, den sie brauchen und die Inhalte so oft wiederholen bis
sie sitzen. Das ist effektiver und spart Geld.

1,5 Millionen Schüler nutzen dieses Angebot bereits.
Sie kaufen Lektionen für durchschnittlich 610 Euro pro Monat.
Und das summiert sich. Mit den Einnahmen kann Megastudy-Gründer Son Joo-eun, selbst zuvor 14 Jahre lang
als Nachhilfelehrer tätig, die besten und beliebtesten Lehrkräfte
beschäftigen. Sie erhalten erfolgsabhängige 23 Prozent vom
Umsatz ihrer Online-Kurse. Manche von ihnen werden wie Stars
umjubelt und sind heute Millionäre!
Querdenk-Chance
Neue Vertriebswege für altbekannte Dienstleistungen - darin
liegt der Erfolg von Son Joo-eun's Idee. Dazu hat er das
Branchendogma (Nachhilfe funktioniert nur Face-to-Face) auf
den Prüfstand gestellt und über neue, clevere und
ungewöhnliche Absatzkanäle nachgedacht.
Und genau das ist die Frage: Gibt es auch in Ihrer Branche ein
ungeschriebenes Gesetz, über welche Vertriebskanäle Ihr
Leistungsangebot verkauft wird? Wenn JA, folgt Frage Nr. 2:
Ist unsere Überzeugung in Punkto gewählte Vertriebswege
tatsächlich allgemein gültig? Oder gibt es Gegenbeispiele?
Wenn ja, was können wir von ihnen lernen? Die Antworten auf
diese Fragen haben Signalwirkung, nämlich traditionelle
Branchendogmen klug in Frage zu stellen – und
zwar radikal.
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage
Megastudy
>BusinessWeek:
"Where a teacher can make millions"
>Beispiel-Video
des Online-Unterrichts (23:52 Minuten)
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Wer nicht lesen will, muss hören! Im August haben wir
eine Woche im Tonstudio verbracht und unser Buch
Alles, außer
gewöhnlich eingelesen. Unser Fazit: So ein Tag im
Tonstudio ist
anstrengender als man glaubt. Um die Zahl der Nuschler,
Versprecher und sonstigen Patzer zu reduzieren, haben wir
versucht, das umzusetzen, was Jogi Löw auch immer von seinen
Spielern fordert: "höchschte Konzentration. und höchschte
Disziplin". Hier geht's zu einigen
Fotos und hier
direkt zum Hörbuch...


"Als was gehst Du denn im Fasching?" – "Als Cola-Automat."
Es soll ja Verrückte geben, da draußen. Will man ihnen nicht
im Dunkeln begegnen und auch nicht darauf vertrauen, dass die
Tricks aus dem Selbstverteidigungskurs tatsächlich
funktionieren, hilft nur eines: sich unsichtbar zu machen. Oder
man verkleidet sich, dank einer verqueren Erfindung aus Japan,
als Coca-Cola-Automat.

Das funktioniert so: In Sekundenschnelle wird aus einer
unscheinbaren Schürze eine quadratisch-praktische
Automaten-Attrappe, die Schutz vor Verfolgern bieten soll. So
verkleidet lässt es sich hinter der nächsten Straßenecke ganz
lässig warten, bis die Gefahr vorüber ist.
Und falls doch mal jemand Geld einwerfen sollte: auf der
Flucht immer auch ein paar Dosen Cola dabei haben...



Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von
Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen
von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business
Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf
allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und
erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP,
Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person >Querdenk-Labor
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Redaktion
Anja Förster, Simone Holstein, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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