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Ausgabe 73
Februar 2008

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Die Welt von
Förster & Kreuz

 

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Wir lieben Worte - spannende Worte, kraftvolle Worte, klare Worte, facettenreiche Worte. Und deshalb finden wir es sehr spannend und aufschlussreich, wie Worte im Geschäftsleben verwendet werden. Damit meinen wir jetzt nicht Worte mit maximalem emotionalen Schwallwert oder die weit verbreitete Leidenschaft für Floskelsprache und kommunikative Anästhesie.

Uns geht es um die Worte, mit denen Organisationen den Kern ihres Geschäfts beschreiben: Wie definieren wir uns selbst? Sind wir "Hersteller von Backwaren" oder "bieten wir Menschen die Möglichkeit, sich im Alltag hin und wieder einmal selbst zu belohnen". Sind wir nur "Verkäufer von Beleuchtungsmitteln" oder definieren wir uns als  "Lichtkünstler, die Architektur zum Leuchten bringen", so wie es die Firma Erco aus Lüdenscheid macht (siehe Beitrag in diesem Beratungsletter).

Diese Worte sind viel mehr als eine semantische Spielerei, denn sie verraten unendlich viel über das Unternehmen. Definiere ich mich über das Produkt, das ich herstelle - oder definiere ich mich über die einzigartige Problemlösung, das authentische Wertversprechen für meine Kunden? Dazwischen liegen Welten...

In diesem Sinne senden wir alles, außer gewöhnliche Grüße

Anja Förster & Peter Kreuz









Innovation ist kein Prozess, der hinter geschlossenen Unternehmensmauern stattfinden muss. Statt alles selbst zu erfinden, verfolgen Business-Querdenker die Idee der Outside-Innovation: Unternehmensmauern werden geöffnet und Kunden, Anwender, Zulieferer und externe Experten aktiv in die Gestaltung und Entwicklung neuer Produkte integriert. (mehr).


Goldcorp Challenge – Geheimnisse offen legen ist Gold wert!

Noch vor wenigen Jahren war es schlecht bestellt um die Mine von Coldcorp Inc. im kanadischen Red Lake, Ontario. Überschuldung und explodierende Abbaukosten brachten das Traditionsunternehmen an den Rand des Ruins. CEO Rob McEwen war frustriert, denn die firmeneigenen Geologen waren von immensen Goldvorkommen in Red Lake überzeugt - aber sie wussten nicht, wie man ökonomisch sinnvoll an sie herankommt.

Zufall - oder Schicksal: In genau dieser prekären Situation besuchte Rob McEwen eine Schulung für die Open-Source-Software "Linux" am MIT in Boston. Dabei lernte er auch, warum die Online-Enzyklopädie "Wikipedia" so erfolgreich ist: Weil jeder aufgefordert ist, an dem Lexikon mitzuschreiben und Wissen einzubringen. Laut Vergleichstests ist Wikipedia bereits besser als der gute, alte Brockhaus.



McEwen begriff, dass er via Internet Experten in aller Welt erreichen kann, die ihm helfen könnten, die vermuteten Goldvorkommen für Goldcorp zu entdecken. Und er machte etwas, was in seiner überaus diskreten Branche als absoluter Tabubruch gilt: Er stellte wohlgehütete Firmengeheimnisse ins Internet: Kartenmaterial, bisherige Explorationsstrategien und Geodaten aus 50 Jahren Firmengeschichte. Zudem rief McEwen die "Goldcorp Challenge" aus, einen offenen Wettbewerb mit 500.000 US-Dollar Preisgeld.

Für Goldcorps Wettbewerber, aber auch für viele altgediente Mitarbeiter war dieses Vorgehen schlichtweg schockierend und in seiner Logik nicht nachvollziehbar. Aber für das Unternehmen zahlte sich diese mutige und unkonventionelle Maßnahme aus: Rund 1.500 Tüftler nahmen an dem Wettbewerb teil: Hobby-Geologen, IT-Spezialisten, Mathematiker und Studenten. McEwan war fasziniert: "Noch nie in meinem Leben habe ich so eine geballte Kompetenz erlebt!"



Fast alle Eingaben, wo und mit welcher Technologie nach Gold gebohrt werden sollte, waren radikal neu – und höchst ergiebig. Die hauseigenen Geologen staunten. Aus der totgesagten Mine wurde ein lukratives Vorzeigeunternehmen. Goldcorp enteilte der Konkurrenz und wurde zum Benchmark in puncto Kosteneffizienz. Von 2004 bis 2006 stieg der Gewinn von 191 Millionen US-Dollar auf 1,71 Milliarden. Kein schlechtes Ergebnis bei einem Einsatz von "nur" einer halben Million US-Dollar Preisgeld!


Querdenk-Chance

"Meine Branche wird von Menschen gelähmt, die ausschließlich linear denken", kritisiert McEwen. Die größte Sorge seiner Kollegen: "Alle werden uns auslachen, weil wir zu blöd sind, das Gold selbst zu finden." Kommt Ihnen das bekannt vor?

Aber wenn Sie sich zum Ziel gesetzt haben, etwas Neues und Bedeutendes zu schaffen, dann müssen Sie fest damit rechnen, ausgelacht zu werden – das ist quasi der Test. Wenn es sich um ein Ziel handelt, bei dem alle mit den Köpfen nicken und sagen: "Oh ja, das ist sinnvoll", dann gibt es möglicherweise bereits ein Dutzend Leute, die es umsetzen.


Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von Goldcorp Inc.
>BusinessWeek: "Innovation in the Age of Mass Collaboration"
>Manager Magazin: "Wikipedia schlägt Brockhaus"
>Mehr Beispiele von Outside Innovation
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING





Value Innovation – Entdecken Sie Innovationspotenzial jenseits eng gefasster Produktinnovationen, indem Sie systematisch die gesamte Kunden-Erfahrungskette und den damit zusammenhängenden Nutzen - vom Kauf über den Gebrauch bis hin zur Entsorgung - nach Potenzialen für Neuerungen durchforsten (mehr).

Erco – Lichtkünstler statt Lampenladen

Das Sauerland wird gerne unterschätzt: "Da ist doch gar nichts los. Nur Bäume und Bauern." Dass das nicht stimmt, möchten wir an dieser Stelle deutlich klar stellen. Schließlich ist das Sauerland die Heimat von Friedrich Merz, dem selbsternannten Mopedrocker aus Brilon. Und es ist die Heimat eines der innovativsten Unternehmen der Republik, der Erco Leuchten GmbH. Doch Badezimmer- oder Nachttischlampen, wie noch zu Wirtschaftswunderzeiten, produziert Erco schon lange nicht mehr.

Heute verkauft Erco computergesteuerte Lichtkonzepte und wurde damit zum Weltmarktführer bei der Beleuchtung von Museen. Auch ist Erco schon eher eine Softwarefirma als nur "Lichtfabrik". Die Hardware ist nur noch Mittel zum Zweck: "Wir verkaufen in erster Linie Licht und nicht Leuchten", so das Motto von Erco.

Klingt einfach, ist aber der Schlüssel zum weltweiten Erfolg des Mittelständlers. Denn die Leuchten könnten in China zu einem Bruchteil des Geldes hergestellt werden – ihr softwaregestütztes Zusammenspiel ist aber nur schwer kopierbar. So kann man auch im Sauerland, statt in Shenzen, konkurrenzfähig sein.



Genau genommen ist Erco sogar konkurrenzlos: Mit Architekturbeleuchtung hat Erco einen Markt definiert, den zuvor niemand bedient hat. Den Strategiewechsel vollzog die Firma bereits 1968 auf der Hannover-Messe. Während Stammkunden mit den neuartigen Beleuchtungskonzepten nichts anzufangen wussten, waren Architekten begeistert: "Die applaudierten!" erinnert sich Geschäftsführer Tim Henrik Maack, selbst Architekt.

Und Star-Architekten wie Sir Norman Foster, Frank Gehry oder Zaha Hadid schwören auf Erco: Ob Bundeskanzleramt, Guggenheim-Museum in Bilbao, BMW-Werk in Leipzig, Hagia Sophia-Moschee in Istanbul oder die Filialen der Modekette Zara – die Lichtkünstler aus Lüdenscheid bringen Architektur erst richtig zum Leuchten.




Querdenk-Chance

Beleuchtungskörper sind leicht imitierbar und deshalb sehr anfällig für einen ruinösen Preiswettbewerb. Das Alleinstellungsmerkmal von Erco ist daher das Wissen, wie man diese Hardware anordnet und ihr Zusammenspiel koordiniert. So konnte sich Erco aus dem Kopf-an-Kopf Wettbewerb befreien – im Gegensatz zu Massenherstellern wie Osram oder Philips, die nur noch für das Produktsegment 'Energiesparlampen' Produktionsstätten in Europa halten können – noch.

Value Innovation funktioniert nach dem Prinzip "verkaufe das Loch in der Wand, nicht den Bohrer". Und genau das macht Erco. Es geht nicht um den Abverkauf von Beleuchtungskörpern, sondern um Lichtkunst, mit der Architektur genial in Szene gesetzt wird. Und was wollen Ihre Kunden eigentlich?


Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von Erco
>“Licht statt Leuchten“, Financial Times Deutschland vom 22.11.2007
>Mehr Beispiele von Value Innovation
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Tourkalender von Anja Förster & Peter Kreuz





Ideen der Wettbewerber kopieren - das kann jeder. Clevere Querdenker blicken über die konventionellen Grenzen des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in vollkommen fremden Branchen nach Innovationsideen (mehr).

Eismann: Tiefkühlfritten frei Haus – Gefrierschrank inklusive

Einfallslosigkeit kann man dem Tiefkühlkost-Heimdienst Eismann nicht vorwerfen: 1.350 tiefgefrorene Produkte hat das Unternehmen aus der rheinischen Samba-Metropole Mettmann im Angebot, von der "Asia-Knusperente" bis zum "Zebra-Eis".

Was man als Eismann-Kunde idealerweise auch benötigt, ist ein geräumiger Gefrierschrank zur Aufbewahrung der Fertiggerichte. Und genau da setzt die neueste Kreation von Eismann an: Der Bringdienst bietet ab Februar 2008 nicht mehr nur Tiefkühlkost, sondern auch die passenden Kühl- und Gefrierschränke.



Und das funktioniert ganz genau so, wie Mobilfunkanbieter teure Handys unters Volk bringen: mit 24-monatiger Vertragsbindung. Der Kunde verpflichtet sich, zwei Jahre lang Eismann-Kost im Wert von insgesamt 1080 Euro zu ordern. Das entspricht einem monatlichen Bestellwert von 45 Euro – laut Homepage "der Bedarf einer ganz normalen Familie".

Drei Geräte stehen zur Auswahl, für die neben Lieferkosten in Höhe von 39 Euro auch eine Anzahlung ("Treuepreis") zwischen 249 und 349 Euro fällig ist. Nach zwei Jahren ist man dann stolzer Besitzer eines neuen Eisschrankes – und der Fischstäbchen und Fertigpizzas hoffentlich noch nicht überdrüssig geworden.



Querdenk-Chance

Neuer Kühlschrank gefällig, aber keine Lust auf Tiefkühlkost? Dann bestellen Sie doch für Ihre Nachbarn mit und lassen sich das Gerät so quer-subventionieren. Im günstigsten Fall zahlen Sie für die Kiste nur 288 Euro – und mit den Nachbarn klappt’s dann auch wieder ;-)

Aber mal im Ernst: Was Eismann hier macht, ist geschickte Kundenbindung nach dem Handy-Vertragsprinzip. Ganz gleich, wie viele Kühlschrank-Verträge letztendlich abgeschlossen werden – allein der Versuch, mit dem 360-Grad-Blick in der Branche etwas Neues auszuprobieren, ist äußerst clever und sympathisch. Und allemal innovativer, als das 1.351ste gefrorene Fertiggericht zu erfinden!

Dieses Beispiel wurde von Dag Piper geliefert. Herzlichen Dank dafür!

Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage von Eismann
>Kühl- und Gefrierschränke von Eismann
>Mehr Beispiele von 360-Grad-Blick
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Vorträge von Anja Förster & Peter Kreuz





Mix It – beruht auf der Idee, Leistungsangebote auf völlig neue Art zu kombinieren. Und es gilt: je ungewöhnlicher die Kombinationen, desto einzigartiger das Ergebnis! (mehr).

Ökogrün und Stahlgrau – Das muss kein Gegensatz sein

Die Stadt Marburg macht es vor: Sie will Bauherren und Hauseigentümer zur Nutzung von Solarenergie verpflichten. Anstatt auf Öl oder Gas müsse bei Neu- und sanierten Altbauten langfristig auf unbegrenzte Ressourcen gesetzt werden, forderte der grüne Bürgermeister Franz Kahle Ende Januar 2008. Damit verlangt der Politiker nur, was längst Stand der Technik ist. Die folgenden Mix-It-Beispiele zeigen, dass Ökologie und urbanes Bauen keine Gegensätze sein müssen.



Bahrain World Trade Center: Dieses Zwillingshochhaus in Bahrain gilt als das erste Hochhaus der Welt mit integrierten Windrädern. Drei Turbinen mit einem Durchmesser von 29 Metern produzieren bis zu 15 Prozent des Energiebedarfs – genug, um 300 der Wohneinheiten ein Jahr lang zu beleuchten.

Burj Al-Taqa Energy Tower: Das erste Null-Primärenergie Hochhaus für den Mittleren Osten basiert auf historischen arabischen Windtürmen. Dabei wird in den 322 Meter hohen Turm von oben her Wind ins Gebäudeinnere geleitet. Auch erzeugt das vom deutschen Büro Gerber Architekten International konzipierte Gebäude die gesamte benötige Energie aus erneuerbaren Quellen. Überschüssig produzierte Energie wird in Wasserstoff- und Heißwassertanks gespeichert.

EDITT Tower: Gebaut ist er noch nicht, aber preisgekrönt ist der Entwurf von Architekt Ken Yeang bereits. Der "Ecological Design In The Tropics" (EDITT) Tower wird von der National University of Singapore (NUS) mitfinanziert. 55 Prozent des Wasserverbrauchs soll durch Regen- oder Abwasserfilterung gedeckt werden – für Singapur wegweisend, da der Stadtstaat einen Großteil des Frischwassers aus Malaysia bezieht. 40% der Energie wird durch Solarzellen erzeugt. Zur Kühlung wird Wind ins Innere des Gebäudes kanalisiert.

Dynamic Architecture Dubai: Auch dieser Wolkenkratzer ist noch nicht gebaut. Doch die Idee, wie Windenergie genutzt werden kann, fällt hier noch radikaler aus, als beim Bahrain WTC: Die Designer vom italienischen Büro Dynamic Architecture wollen ganze Stockwerke zu Turbinen umfunktionieren. 84 Turbinen zwischen den drehbaren Etagen sollen 50 der 200 Appartements mit Strom versorgen.

Hearst Tower: Der Hearst Tower wurde von Sir Norman Foster entworfen und Ende Oktober 2006 in Manhattan eröffnet. Er gilt als erster "Öko-Wolkenkratzer" New Yorks. Für die Konstruktion wurde zu 80 Prozent wiederverwerteter Stahl verwandt, was dem Hearst Tower die Goldmedaille für "Leadership in Energy and Environmental Design" (LEED) des U.S. Green Building Council einbrachte.



Querdenk-Chance

Innovative Architekturbüros haben die Notwendigkeit für grünes Bauen längst erkannt und feiern mit hoch innovativen Konstruktionen rund um alternative Energiequellen internationale Erfolge. Besonders das Interesse aus dem ölreichen Mittleren Osten für ökologische Prestigeprojekte zeigt, dass ein genialer Mix aus Naturgrün und Stahlgrau Märkte beleben oder sogar schaffen kann.

Schon mal überlegt, wie Sie zwei Branchen miteinander verknüpfen könnten, die traditionell nicht zusammen gehören? Je ungewöhnlicher die Kombinationen, desto einzigartiger das Ergebnis!

Quellen und weiterführende Informationen

>“Die grünen Wunder“, Lufthansa Exclusive, 09/2007
>Homepage Bahrain Wolrd Trade Center
>Homepage Burj Al-Taqa Energy Tower
>Homepage Dynamic Architecture
>Homepage EDITT Tower
>Homepage Hearst Tower
>Mehr Beispiele zu Mix-It
>Mehr Quergedachtes: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH & DIFFERENT THINKING



Bestseller von Anja Förster & Peter Kreuz: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH und DIFFERENT THINKING





Sich sein Gegenüber "schöntrinken" gilt bei der Partnersuche als probates Mittel – gerade zur Faschingszeit. Sich selbst aber schöntrinken – das geht nur in Japan. Dort brachte Coca-Cola ein Getränk namens Love Body für Frauen auf den Markt, das nicht nur Kalorien abbauen, sondern auch die Brüste vergrößern soll.



Schon fühlt sich die männliche Zielgruppe des Getränkekonzerns, der sich in Kooperation mit L'Oréal auch in unseren Breitengraden als Beauty-Marke positionieren will, übergangen. Im Internet regt sich Protest: Wegen "ein paar schwachbrüstiger Japanerinnen" riskiere Coca-Cola, "98 Prozent der Männer" zu verlieren. Dabei wirkt dieser "Silicon Soft Drink" bei Männern eh nicht. Angeblich.


Quellen und weiterführende Informationen

>Homepage von Love Body
>Brandweek, 12.03.2007: Coke And L'Oreal Partner On New Health Beverage
>Mehr Beispiele zu Queer-Gedacht :-)











Die Business-Querdenker und Financial Times Bestsellerautoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.

            
     

Ihr Labor für Business Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den Menschen, die dahinter stehen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

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Redaktion: Anja Förster, Simone Holstein, Moritz Jäger, Peter Kreuz
 

 
 
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