|
Homepage |
Über uns |
Archiv |
Beratungsletter abonnieren |
Abmelden |
Impressum
Den
richtigen Riecher für neue Marktchancen, cleveres Marketing
oder schlicht Glück? Welche Erfolgsrezepte sind
verantwortlich dafür, dass manche Manager scheinbar mühelos in
ihren Unternehmen exzellentes Wachstum realisieren und eine
Spitzenposition im Markt besetzten - und das entgegen dem
allgemeinen Wirtschafts- oder Branchentrend?
Wir haben zu
dieser Fragestellung 200 außergewöhnlich erfolgreiche
Unternehmen aus aller Welt analysiert. Ihr Erfolgsgeheimnis?
Das finden Sie in unserem Buch "Different Thinking", das
Anfang März im Buchhandel sein wird.
Viele Grüße!
Anja Förster
& Peter Kreuz


Die Integration von Kunden
in den Innovationsprozess ist ein entscheidender
Erfolgsfaktor; und doch ist ein solches Vorgehen noch lange
kein Standard und entscheidende Zielgruppen werden einfach
übersehen.
Querdenk-Praxis: Vauxhall
Was
sitzt während der Woche bis zu 10 Stunden auf dem Rücksitz
Ihres Autos und redet bei allen Anschaffungen, die in der
Familie gemacht werden, ein entscheidendes Wort mit? Ihre
Kinder - genau! Umso erstaunlicher ist es, dass diese wichtige
Zielgruppe bisher von kaum einem Autohersteller aktiv in den
Innovationsprozess eingebunden wurde. Mit Ausnahme von
Vauxhall, den britischen Opelwerken.
In Anspielung auf das "Flex 7
Sitzsystem" aus den Baureihen Zafira und Meriva hat man dort
das so genannte "Flex 7 Panel" mit 7 Kindern zwischen 11 und
15 Jahren ins Leben gerufen. Der Auftrag an die Kinder: eigene
Ideen und Wünsche an ein Fahrzeug zu artikulieren.
Kevin Wale, Managing Partner bei
Vauxhall, bringt es auf den Punkt: „Das Flex 7 Panel ist ein
guter Hinweis darauf, wie wir zukünftig unsere Autos
entwickeln werden. Wenn unsere Kunden auf ihre Kinder hören,
wenn die sich ein Auto anschaffen, dann müssen auch wir den
Kindern zuhören, ansonsten verpassen wir etwas ganz
Entscheidendes, wenn wir uns mit Innovationen bei unseren
Fahrzeugen beschäftigen.“
Das erste Panel fand Ende 2004
statt. Der Bericht und ausgewählte Ergebnisse können online
nachgelesen werden.
Ihre
Chance
Kundenorientierte Innovation
bedeutet nicht, dass man Kunden ein fertiges Produkt vorsetzt
und dann auf ihr "Hurrah" hofft. Kunden und Anwender müssen
frühzeitig in den Innovationsprozess eingebunden werden.
Das Beispiel
von Vauxhall zeigt, dass nicht nur die unmittelbaren Kunden
(hier die Eltern) eine wichtige Rolle als Inputgeber spielen,
sondern auch entscheidende Meinungsbildner (hier die Kinder)
eine ganz entscheidende Informationsquelle für die Entwicklung
von Innovationen sind.
Quellen
und weiterführende Informationen
>
Vauxhall über das Projekt
>
Der Flex 7 Report (pdf)

Business-Querdenker stellen gängige Produktkonzepte in Frage
und eröffnen damit vollkommen neue Spielräume für innovative
Leistungsangebote.
Wie man mit diesem Vorgehen sogar noch einen großartigen
Beitrag für die medizinische Versorgung in Entwicklungsländern
leisten kann, zeigt das Beispiel von Saul Griffith.
Querdenk-Praxis: Saul Griffith
Ein Treffen mit
Kenias Erziehungsminister, der von einem akuten Mangel an
Brillen in seinem Land berichtete, weckte den Ehrgeiz des
Querdenkers Saul Griffith.
Der Doktorrand
am MIT in Boston, der bis dahin keine Ahnung von der
Brillenproduktion hatte, machte sich an die Arbeit. Sein Ziel:
die Herstellungskosten für Brillen radikal zu senken. Sein
Vorgehen: das Geschäftsmodell zur Herstellung einer Brille
grundlegend in Frage zu stellen.

PHOTO: MARK OSTOW
Der größte
Kostenblock für die Herstellung und Anpassung einer Brille ist
weder die ärztliche Untersuchung noch das Brillengestell,
sondern die Gläser. Der Kostentreiber ist das hohe Inventar an
Gläsern, das Zulieferfirmen vorrätig haben müssen: 500 bis
1.000 Gläser für jede mögliche Verschreibung.
Genau hier
setzt Griffith an: Er entwickelte ein mobiles Gerät mit dem
man schnell und preiswert Brillengläser auf Abruf fertigen
kann. Und das funktioniert so: Ein Behälter mit Babyöl (!),
über den eine Membran gespannt ist, dient als Form. Pumpt man
mit einer großen Spritze mehr Öl hinein, wölbt sich die
Membran sphärisch. Jetzt legt man einen ovalen Ring obendrauf
und kann jede beliebig gewölbte Oberfläche erzeugen. Wenn
alles justiert ist, wir der Ring mit Kunststoff ausgegossen
und mit einer vom Zahnarzt bekannten UV-Lampe gehärtet.
Innerhalb von wenigen Minuten hat man so eine annähernd
perfekte Linse in der Hand.
Saul Griffith
geht davon aus, dass es mit diesem Gerät möglich ist, direkt
vor Ort Brillengläser anzufertigen. Die hierbei entstehenden
Kosten für eine Augenuntersuchung und die fertige Brille
sollten bei etwa 10 bis 15 Dollar liegen.
Querdenk-Chance
Die
Welt-Gesundheitsorganisation schätzt, dass weltweit fast eine
Milliarde Menschen eine Brille benötigen. Für viele Menschen
in den Entwicklungsländern leider nur ein Traum, denn die
Anschaffungskosten entsprechen oft einem durchschnittlichen
Monatseinkommen.
Doch das muss
nicht so sein, wie das Beispiel von Saul Griffith zeigt:
Geniale Ideen entstehen oftmals dann, wenn gängige Produkt-
und Geschäftskonzepte grundlegend in Frage gestellt und völlig
neue Wege beschritten werden.
Quellen
und weiterführende Informationen
>
Homepage von Saul Griffith
>
Unsere Workshops und Corporate Sessions zum
Business-Querdenken
>
Unser Buch „Different Thinking“ zum
Thema Business-Querdenken


Design ist weit mehr ist als der letzte Arbeitsschritt,
der sich auf das Verschönern von Produkten beschränkt. Denken
Sie an Unternehmen wie den HiFi-Hersteller Bang & Olufsen,
dessen Wettbewerbspositionierung wesentlich auf dem Design
seiner Produkte beruht. Gleiches gilt für die
Automobilhersteller Audi, BMW und Porsche oder die
Bürostuhlhersteller Vitra und Wilkhahn, die
Heizkesselproduzenten Viessmann und Buderus – sie alle sind
der lebende Beweis für die Kraft und Wirkung von Design.
Querdenk-Praxis: Method Spülmittel

Erfolgreiches
Design benötigt weder ein ausgefallenes Produkt noch einen
exklusiven Namen. Das zeigt das Beispiel der beiden Querdenker
aus San Francisco, Eric Ryan und Adam Lowry. Sie streiften
durch Supermärkte auf der Suche nach einem unscheinbaren
Produkt, das sich designtechnisch aufpeppen ließe. Bei den
Spülmitteln wurden sie fündig. Ihre Ausgangsfrage: Warum muss
die Verpackung von Geschirrspülmittel immer so unattraktiv
aussehen, dass man es am liebsten unter der Spüle versteckt?
Ihre Lösung:
Attraktives Verpackungsdesign für Reinigungsmittel. Die beiden
Amerikaner machen mit ihrem Unternehmen Method mittlerweile
etwa 10 Millionen Dollar Umsatz und Marktriesen wie Procter &
Gamble Konkurrenz. Dabei unterscheiden sich die Inhaltsstoffe
der Spülmittel und Haushaltsreiniger von Method nicht
wesentlich von denen der Konkurrenz. Allein die Verpackung
macht den entscheidenden Unterschied, denn die Flaschen werden
von Designern gestaltet.

Die
Reinigungsmittel im Lifestyle-Look gibt es in Duftsorten wie
Mint, Gurke, Mandarine und Lavendel, die mit großem Erfolg im
oberen Preissegment verkauft werden. Method produziert gar
nicht selbst, sondern lässt seine Reinigungsmittel von
Partnern abfüllen. Der Vorteil: Konzentration auf die eigenen
Kernkompetenzen: Design und Marketing.
Querdenk-Chance
Der Querdenk-Ansatz
Design-Matters beweist: (1)
Design ist ein sehr wichtiger Wettbewerbsfaktor. (2) Es gibt
keine Ausrede: Gerade wenn Sie glauben, ein unattraktives
Produkt zu haben, dessen Gestaltung und Verpackung bei den
Kunden keine Begeisterung auslöst, sollte das ein Ansporn sein
(vgl. Method).
Quellen
und weiterführende Informationen
>
Method Homepage
>
Unser Buch „Different Thinking“ zum
Thema Business-Querdenken


Angst vor
Terroranschlägen, steigende Arbeitslosigkeit, allgemeine
Sparzwänge: Bei vielen Kunden sitzt das Geld für teure
Fernreisen einfach nicht mehr so locker. Höchste Zeit also für
die Reiseveranstalter, sich neue attraktive Zielgruppen zu
erschließen. Diese Touristen wollen nicht die üblichen
Sehenswürdigkeiten besuchen oder am Strand liegen, sondern
interessieren sich für die Schauplätze populärer Kinofilme
oder Fernsehserien.
Sie wollen die Atmosphäre
spüren, die sie aus ihren Lieblingsfilmen oder TV-Sendungen
kennen und geben dafür gerne viel Geld aus. Ein Kurztrip nach
Neuseeland zu den Originalschauplätzen, an denen der Herr der
Ringe gedreht wurde oder doch lieber auf den Spuren des Films
"Lost in Translation" in Tokio wandeln? Kein Problem!
Querdenk-Praxis: Schlaflos in Tokio
Einige Monate nachdem der
Film in den Kinos angelaufen war, wurde die erste große "Lost
in Translation" Reisegruppe aus Übersee in Tokio begrüßt. Der
Oscar gekrönte Film von Sofia Coppola wurde ausschließlich in
Japan gedreht. In dem Film begegnen sich an einer Hotelbar in
Tokio zwei Amerikaner: ein ehemaliger Fernsehstar, der in
Japan einen Werbespot dreht und die junge Frau eines
Fotografen. Auf der Suche nach einem Seelenverwandten
verbringen beide ein Wochenende miteinander, entdecken die
Stadt und eine außergewöhnliche Freundschaft.

Japanische Reiseveranstalter
entdeckten das Vermarktungspotenzial und entwickelten mehrere
"Lost in Translation" Touren. Wichtiger Bestandteil dieser
Reisen ist natürlich das Hotel Park Hyatt Tokio, in dem der
Film überwiegend spielt und in dem auch die Reiseteilnehmer
wohnen. Natürlich essen Sie auch im gleichen Restaurant,
schlürfen einen Cocktail in der gleichen Bar und genießen auch
den gleichen spektakulären Ausblick auf das nächtliche Tokio
wie die Hauptdarsteller des Films.
Querdenk-Praxis: Auf den Spuren von Carrie durch New York
In New York können
eingefleischte Fans der Serie „Sex and the City“ auf den
Spuren von Carrie Bradshaw und ihren drei Freundinnen durch
den Big Apple wandeln. Auf dem Programm stehen die Schauplätze
und Drehorte der Kult-Serie – wie "The Jimmy Choo Boutique",
Carries Appartement, die Bäckerei, in der sich Miranda mit
Leckerbissen voll stopft, die Galerie in SoHo, wo Charlotte
arbeitet oder das Möbelgeschäft, für das Aidan Tische und
Stühle entwirft.
Querdenk-Chance
Der Natürlich sind die Zeiten
schwer und das Geld vieler Kunden sitzt heute nicht mehr so
locker wie früher. Aber darf man das den Kunden vorwerfen?
Wohl nicht!
Denken Sie
Out-Of-The-Box. Entkommen Sie
dem Wettbewerb um den niedrigsten Preis, indem Sie neue Märkte
schaffen. Die Reisen zu Filmschauplätzen sind ein schönes
Beispiel dafür, wie man Kunden mit unüblichen
Leistungsangeboten ansprechen und begeistern kann.
Quellen
und weiterführende Informationen
>
Lost in Translation-Reisen
>
Reisen zu den Drehorten „Herr der Ringe“
>
Sex and the City Tour
>
Unser Buch „Different Thinking“ zum
Thema Business-Querdenken


Was immer Sie
tun: Erfolg haben Sie nur dann, wenn Sie einmalig sind -
zumindest für eine kurze Zeit. Es geht darum, sich von der
grauen Masse abzuheben, mutig zu sein und Farbe zu bekennen.
Schwarz oder weiß - nur nicht grau. Heiß oder kalt - nur nicht
lau!
Gleichzeitig müssen wir
wahrhaftig sein, in unserem Handeln und Sein, alles andere
wird nicht funktionieren. Wie ein solches Denken in der Praxis
gelebt wird, zeigt das Wiener Architektenbüro Coop
Himmelb(l)au:
Querdenk-Praxis:
Himmelb(l)au
"Wir wollen eine Architektur, die mehr hat!
Architektur, die blutet, die erschöpft, die bricht.
Architektur, die leuchtet, die sticht, die fetzt und unter
Dehnung reißt."

BMW-Welt, München
Das Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au, 1968 gegründet,
gehört zu den besten Adressen in der internationalen
Architektur-Szene. Die Entwürfe sind markant und tragen eine
markante Handschrift – und fallen aus dem üblichen Rahmen. Das
Architektenbüro hat das Multiplex-Kino in Dresden, die
Münchener Akademie der bildenden Künste, das Groninger Museum
in den Niederlanden und die Wohnanlagen im Wiener Gasometer
gestaltet. Aktuell wird gerade die neue BMW-Erlebniswelt in
München fertig gestellt. Der kühne Neubau der Europäischen
Zentralbank in Frankfurt stammt ebenfalls von Himmelb(l)au.
Das Gründungsmanifest (siehe auch Zitat oben) ist ein
Paradebeispiel für eine klare Position jenseits von Mittelmass
und Durchschnittlichkeit. Gäbe es doch nur mehr solcher
Unternehmer!
Querdenk-Chance
Wenn
Sie zur Spitze in Ihrer Branche gehören wollen, dann müssen
Sie mutig sein und eine deutliche Positionierung beziehen!
Kunden müssen klar wissen, wofür Sie stehen. Denn eines ist
sicher: Mittelmaß gewinnt nie. Es hat nie gewonnen und wir
auch nie gewinnen. Natürlich wird diese klare Positionierung
nicht bei allen Kunden auf ungeteiltes Wohlwollen stoßen. Aber
Sie müssen entscheiden: Möchten Sie es allen ein bisschen
recht machen, lieb aber lau? Oder haben Sie den Mut, Stellung
zu beziehen? Es gilt der alte Satz: "Nur wer selbst brennt,
kann andere entzünden!"
Quellen und weiterführende Informationen
>
Coop Himmelb(l)au
>
BMW Welt
>
Unser Buch „Different Thinking“ zum
Thema Business-Querdenken



Die Business-Querdenker und Financial Times
Bestsellerautoren
Anja
Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern:
Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus
Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener
Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business Querdenken ist die
weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach
unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und
weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person
>Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
Sie können Ihr
Beratungsletter-Abonnement selbst konfigurieren ...
Abbestellen. Wenn Sie den Beratungsletter nicht mehr
erhalten wollen, folgen Sie bitte diesem Link.
Link steht nur bei E-Mail-Versand zur
Verfügung.
Ändern. Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse ändern möchten,
folgen Sie bitte diesem Link. Link steht nur bei E-Mail-Versand zur
Verfügung.
Impressum & Kontakt
Verantwortlich für den Inhalt:
FÖRSTER & KREUZ GmbH
Geschäftsführer: Anja Förster, Dr. Peter Kreuz
Sitz: Heidelberg; Amtsgericht Mannheim: HRB 704510
c/o NO LIMIT· PR und Marketing Steurer
Petra Steurer
Rosenstrasse 12; CH-9430 St. Margrethen; Schweiz
Phone +41 (0)71 744 65 22
Fax +41 (0)71 740 09 26
office@nolimit-steurer.ch
Kontakt
Kontaktdaten bei Anfragen für Vorträge, Workshops oder
Beratungsprojekte sowie für Interviews oder Presseartikel
finden Sie
hier.
Disclaimer
Es wird keinerlei Haftung für Übermittlungsfehler,
Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben übernommen. Die
Nennung von Produkten anderer Hersteller oder Anbieter dient
ausschließlich zur Information und stellt keinen
Warenzeichenmissbrauch dar. Hinsichtlich der Auswahl, Leistung
oder Anwendung dieser Produkte oder Dienstleistungen wird
keinerlei Gewähr übernommen.
Pictures
www.vauxhall.co.uk; Mark Ostow; www.schekerli.com;
www.methodhome.com; www.coop-himmelblau.at;
www.bmw-welt.de
Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
|