Business-Backstage-Report von Förster & Kreuz

Jeden Monat knapp 20.000 Leser und jeden Monat erfolgreiche Querdenkideen und Konzepte, mit denen Sie systematisch neue Märkte erobern und Ihren Wettbewerb ausmanövrieren können.

Ausgabe 40
April 2005



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DIFFERENT THINKING!


"Ein Buch für alle, die Inspiration suchen, etwas bewegen wollen und den Mut haben, auch mal Neues zu wagen."
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"Ein rasanter Crash Kurs für Business Querdenker!"
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Danke liebe Leser!
Als wir Ihnen vor vier Wochen an gleicher Stelle unser neues Buch vorstellten, konnten wir nicht ahnen, welche Lawine wir lostreten würden. Sie haben bestellt – und nicht nur Sie: Nach nur vier Wochen ist die erste Auflage bereits ausverkauft; der Verlag druckt nach und Amazon empfiehlt das Buch auf Platz 5 der wichtigsten Neuerscheinungen im Bereich Wirtschaft & Karriere.

Falls Sie noch nicht zugegriffen haben, können Sie das hier nachholen: Different Thinking!

Und wenn Sie nicht (nur) lesen, sondern auch hören und sehen möchten, gibt es in den nächsten Wochen öffentliche Veranstaltungstermine in Dingolfing, Wien, Zürich, Bregenz und Paris. Wann lernen wir uns persönlich kennen?

Herzliche Frühlingsgrüße aus Wien


Anja Förster & Peter Kreuz










Viele Unternehmen fokussieren darauf, Ideen für Innovationen im engen Wettbewerbsumfeld der eigenen Branche zu suchen. Auf der Suche nach neuen Ideen wird die Konkurrenz genau beobachtet, dieselben Fachzeitschriften gelesen, die auch die Wettbewerber studieren, dieselben Messen besucht und denselben Beratern vertraut, die auch schon fünfzehn Wettbewerber beraten haben.

Was passiert? Willkommen im Meer der Ununterscheidbarkeit! Ähnliche Firmen mit ähnlichen Mitarbeitern, die ähnliche Ideen entwickeln, ähnliche Dinge produzieren, die ähnliche Preise und Qualität haben.

Clevere Business-Querdenker stellen Branchenkonventionen fortlaufend in Frage, blicken über die konventionellen Grenzen des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt in anderen Branchen nach guten Ideen, Inspiration und Anregungen für originelle Problemlösungen oder neue Leistungsangebote: Sie praktizieren den 360-Grad-Blick.

Querdenk-Praxis: Cemex

CEMEX ist einer der weltweit führenden Hersteller von Fertigbeton. Das Unternehmen ersann eine ungewöhnliche Lösung für ein branchenübliches Problem. Die Herausforderung: Aufgrund von Terminverschiebungen und ähnlichen Problemen sind Verlustraten von 50 Prozent bei der Anlieferung von Beton auf Baustellen üblich.

CEMEX suchte deshalb außerhalb der Baubranche nach cleveren Problemlösungen. Das Ergebnis: Blitzauktionen nach eBay-Art. Das funktioniert wie folgt: Wenn ein Betonmischer auf einer Baustelle eintrifft, auf der wegen Verzögerungen im Bauplan noch kein Bedarf für den Beton besteht, loggt der Fahrer sich umgehend in seinen Bordcomputer ein und sucht mittels einer Blitzauktion nach eBay-Art im näheren Umkreis nach Abnehmern für seine schnell verderbliche Ladung. Auf diese Weise ist es CEMEX gelungen, die Verlustrate im Betongeschäft von 50 Prozent auf 15 Prozent zu drücken.

Querdenk-Chance

Auch wenn es noch so bequem erscheint: Treten Sie heraus aus der Komfortzone vertrauter Problemlösungen!

Wer neue Lösungen für alte Probleme nur an den Stellen sucht, die ihm vertraut sind, darf sich nicht wundern, wenn nichts wirklich Neues dabei herauskommt. Wenn Sie neue Perspektiven suchen, müssen Sie bereit sein, das vertraute Terrain zu verlassen und frisches Denken und eine wohldosierte Außensicht auf die eigene Branche zuzulassen.

Die Lösung: Sehen Sie sich woanders um und verbinden Sie Neues mit Vertrautem! Suchen Sie gezielt in vollkommen fremden Branchen nach Ideen, Inspiration und Anregungen für clevere Problemlösungen und Ideen für neue Leistungsangebote.

Quellen und weiterführende Informationen

>Beitrag über CEMEX in Tom Peters Buch: Re-Imagine
>CEMEX Homepage
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im unserem Buch "Different Thinking"






Die herausragende Leistung des Industriezeitalters bestand im Streben nach schrittweiser Verbesserung des Vorhandenen. Und auch heute noch gilt in vielen Unternehmen: die vorsichtige Verbesserung des Altbewährten steht über der Veränderung.

Das Problem: Schrittweiser Zuwachs ist der schlimmste Feind der Innovation. Mit einer Strategie, die auf mehr desselben zielt, werden Sie keine großen Sprünge machen.

Business-Querdenker wählen einen anderen Weg: Sie arbeiten auch an Verbesserungen – gleichzeitig sind sie aber auch bereit, tradierte Produktkonzepte, Prozesse und Strategien jeden Tag aufs neue in Frage zu stellen und sie wagen es, vollkommen neue Angebote zu schaffen. Doch die Ideen für diese neuen Leistungsangebote wachsen nicht auf den Bäumen. Sie sind das Resultat eines klugen strategischen Vorgehens, im Zuge dessen neue Ideen systematisch gesammelt und ausprobiert werden.

Querdenk-Praxis: Starbucks

Das weltweite Wachstum der Kaffeebar-Kette Starbucks läuft wie geschmiert. Das Konzept vom schicken Kaffee und den gemütlichen Sofas, die zum Verweilen einladen, kommt bei den Kunden in Wien ebenso gut an wie in Peking oder Dschidda.

Also weiter so wie bisher? Starbucks ist clever genug, frühzeitig auf ein Portfolio der Möglichkeiten zu setzen. Und dieses Portfolio besteht nicht nur aus Kaffee, sondern auch aus Musik. An die 2.500 Filialen will die weltgrößte Kaffeebar-Kette in den nächsten zwei Jahren mit digitalen Musikläden ausstatten. 250 000 Songs gibt es zur Auswahl. Kunden können sich ihre Lieblingslieder aussuchen und auf eine eigene CD übertragen.

Die Starbucks Filiale in der Third Street Promenade im kalifornischen Santa Monica ist ein Versuchslabor für diese neue Idee: Verteilt im Coffeeshop sind insgesamt 70 Computer, über die sich Songs aus rund 10.000 CDs abrufen und nach Wunsch kombinieren lassen. Die persönliche "Best Of" wird im Café gebrannt – zwölf Songs kosten 14 Dollar.

Wie lohnend dieses neue Leistungsangebot für Starbucks ist, verdeutlicht die folgende Rechnung: Bringt Starbucks nur 5 Prozent seiner Gäste dazu, eine CD zu kaufen, würde das den Umsatz des Konzerns (2003: 4 Mrd. Dollar) um zwei Prozentpunkte erhöhen.

Das Geschäft mit der Musik hat sich für Starbucks schon in der Vergangenheit als gutes Geschäft erwiesen: „Genius loves Company“, die letzte Produktion der verstorbenen Soul- und Blues-Legende Ray Charles, wurde in einer Kooperation zwischen Starbucks und der Plattenfirma Concord über die Cafés der Kette vermarktet – und das mit großem Erfolg. Die CD verkaufte sich über 44.000 Mal in den Starbucks-Läden und wurde mit Platin ausgezeichnet.

Querdenk-Chance

Die Chance eines Unternehmens, auch in Zukunft erfolgreich zu sein, verhält sich direkt proportional zu der Anzahl an Experimenten, die es durchführt. Das Beispiel von Starbucks zeigt, dass erfolgreiche Unternehmen ständig an einem Portfolio der Möglichkeiten arbeiten.

Viel versprechende Ideen, die das Potenzial haben, steigende Erträge zu erzielen, kommen in dieses Portfolio. Ideen, die diese Hürde nicht passieren, werden aus dem Portfolio herausgenommen oder für eine mögliche weitere Entwicklung aufbewahrt. Die Herausforderung besteht bei diesem Vorgehen nicht darin, das eine enorme Mega-Geschäft aufzuspüren. Sie besteht darin, das Experiemente-Portfolio fortlaufend zu füttern, um damit die Chance zu erhöhen, eine neue starke Geschäftsidee zu entwickeln.

Quellen und weiterführende Informationen

>Starbucks Homepage
>Beitrag über Starbucks in der Business Week
>Beitrag über Starbucks in der Welt
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im unserem Buch "Different Thinking"



Tourkalender von Anja Förster & Peter Kreuz





Casa Sanchez ist ein mexikanisches Familienrestaurant im Mission District in San Francisco. Martha Sanchez, die Enkelin des Gründers, ist die Urheberin einer sehr kuriosen Vermarktungsidee, auf die sie bei der Betrachtung des Firmenlogos (ein kleiner Mexikaner mit Sombrero reitet auf einem Maiskolben) kam: Jeder, der sich dieses Logo tätowieren lässt, erhält im Casa Sanchez seine Mahlzeiten auf Lebenszeit kostenlos.

80 Dollar kostet die Tätowierung, die sich bereits nach einem Monat kostenlosem Essens im Casa Sanchez wieder bezahlt macht. Anfangs, so berichtet Martha Sanchez, reagierte niemand auf diese Idee. Doch eines Tages standen zwei Mitarbeiter eines Nachtclubs an der Kasse und verwiesen auf ihre Tattoos. Weitere folgten.

Inzwischen ist das Angebot zum Selbstläufer geworden. Die tätowierten Kunden vertrauen angesichts der 72jährigen Geschichte und des guten Rufs des Restaurants darauf, noch lange umsonst essen zu können. Und die Besitzer freuen sich über die Skrupel ihrer Gäste, auf Dauer gar nichts zu bezahlen. Das ist ihnen peinlich. Und so geben sie immer große Trinkgelder, berichtet Martha Sanchez.

Quellen und weiterführende Informationen

>Artikel im San Francisco Chronicle
>Artikel im Newsletter von Reisebuch.de
>Mehr clevere Marketingideen in unserem Buch "Marketing-Trends"



Vorträge von Anja Förster & Peter Kreuz





Egal, in welcher Branche wir tätig sind, wir können jedem jederzeit genau erklären, warum unser Produkt so ist, wie es ist, und vermutlich auch, warum es nicht anders sein kein.

Wir haben eine ganze Reihe von vorgefertigten Auffassungen, Meinungen und unumstößlichen Prinzipien, wie unsere Branche strukturiert ist, wie der Wettbewerb aussieht und wer die Kunden sind. Natürlich glauben wir auch zu wissen, welche Produkte die Kunden wollen und welche sie nicht wollen.

Business-Querdenker wählen ein anderes Vorgehen. Sie hören nicht nur auf die Ergebnisse der Marktforschung und die Kundenfeedbacks, sondern verstehen sich auch als Wegbereiter für neue Ideen, indem sie versuchen, ihre Kunden zu neuen Produkten zu führen.

Querdenk-Praxis: Neues Wohnen

Das Denken in vorgefertigten Konzepten galt lange Zeit auch für Wohnungsbauunternehmen: Das Standardangebot für Familien mit zwei Kindern: 80 Quadratmeter mit Balkon, für Senioren reichen 55 Quadratmeter und für Singles darf es noch etwas kleiner sein. Doch die Zeiten, in denen sich die verschiedenen Ansprüche der einzelnen Zielgruppen für Mietwohnungen allein in der Quadratmeterzahl niederschlugen, sind vorbei.

Heute gilt: Jeder Lebensabschnitt verlangt nach einer eigenen Wohnidee. Interessante neue zielgruppengerechte Wohnkonzepte zeigen, wie mit dem Konzept „Wohnen nach Lebensphase“ frischer Wind in die Mietwohnungen kommt.

Querdenk-Praxis: Live & Work

Beispiel: Wienerberg City. Diese nach dem "Live & Work" Konzept errichtete Anlage in Wien-Favoriten umfasst insgesamt 111 Wohnungen, die mit einer gläsernen Brücke direkt mit dem Büroteil der Anlage verbunden sind. Also ideal für junge Selbständige, die gern ihren Schreibtisch nur einige Schritte entfernt von ihrem Wohnzimmer haben möchten. Die Wohnungen waren binnen kürzester Zeit vergeben, was angesichts des guten Preis-Leistungsverhältnisses von Mietpreis, Infrastruktur und technischer Ausstattung der Büroräume nicht wundert.

Querdenk-Praxis: Frauen-Wohnen

Ein anderes Konzept, das unter dem Schlagwort „Frauen-Wohnen“ vermarktet wird, soll den Frauen ihren Alltag generell erleichtern. Bei den 137 Wohnungen in der Wiener „Frauenwerkstatt“, einem Gebäudekomplex, der ausschließlich von Frauen geplant und errichtet wurde und dadurch die weiblichen Bedürfnisse an das Wohnen stärker berücksichtigt, herrscht Sicht- und Rufkontakt zu den Spielzonen und im Eingangsbereich. In die Anlage integriert sind Tagesbetreuungsräume, in denen die Kinder unter Aufsicht spielen können.

Querdenk-Praxis: MQ West

Noch ein Beispiel für ein modernes Wohnkonzept: Das MQ-West liegt an der Schnittstelle zwischen Museumsquartier und dem Wiener Spittelberg. Die Innenräume der Wohnungen wurden allesamt als Lofts konzipiert, die es dem Mieter ermöglichen, nachträglich seine Wände einzuziehen. So kann er selbst seine privaten und beruflichen Räumlichkeiten bestimmen. Natürlich ist hier die technische Ausstattung ebenfalls State of the Art.

Querdenk-Chance

Der irischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger George Bernhard Shaw hat einmal gesagt: "Du siehst Dinge und du fragst: warum? Ich aber sehe Dinge und ich frage: warum nicht?"

Genau diese Einstellung gilt auch für Querdenker: Egal, wie alltäglich die Produkte oder Dienstleistungen Ihres Unternehmens auch sein mögen, sie müssen vom Gefühl der permanenten Innovation durchdrungen sein. Die Fragen „Warum ist das eigentlich so?“ und „Muss das tatsächlich so sein?“ müssen zu selbstverständlichen Werkzeugen im Alltagsgeschäft werden. Die Beispiele der erfolgreichen neuen Wohnraumangebote in Wien zeigen, dass sich das hinterfragen gängiger Produktkonzepte lohnt, denn so eröffnen sich vollkommen neue Spielräume für innovative Leistungsangebote!

Quellen und weiterführende Informationen

>Artikel in Trend, Haus Couture, 3/2005
>Mehr zu diesem Querdenkansatz im unserem Buch "Different Thinking"



Bestseller von Anja Förster & Peter Kreuz: ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH und DIFFERENT THINKING












Die Business-Querdenker und Financial Times Bestsellerautoren Anja Förster und Dr. Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.

            
     

Ihr Labor für Business Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den Menschen, die dahinter stehen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;


Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In Vorträgen
        >Förster & Kreuz: In Büchern
>Förster & Kreuz: In Person          
 >Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast

 


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Verantwortlich für den Inhalt: FÖRSTER & KREUZ GmbH
Geschäftsführer: Anja Förster, Dr. Peter Kreuz
Sitz: Heidelberg; Amtsgericht Mannheim: HRB 704510


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Redaktion
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz
 

 
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