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Impressum
Krisen sind Selektionsphasen der
Wettbewerbsevolution!
Wir alle, Politik, Wirtschaft und mündige Bürger, sind momentan
(hoffentlich) damit beschäftigt, die richtigen - und nicht die falschen -
Lektionen aus der Finanzkrise zu lernen.
Der größte Trugschluss aus unserer Sicht lautet: Keine Freiräume mehr für
Experimente. Kreativität, Mut und kalkulierte
Risikobereitschaft jedem operativ entfernen, der ins mittlere Management
aufsteigt.
Natürlich wollen es jetzt wieder alle gewusst haben. Die Finanzkrise als Folge
von Kreativität, die Amok gelaufen ist. Ging es uns nicht allen besser, als es
noch nicht diese komplizierten Finanzprodukte gab, die kein Mensch mehr verstanden hat?
Sollten wir nicht diesen ganzen innovativen Quatsch gleich mit abschaffen und
Worte wie Durchbruchinnovationen und disruptive Technologien endgültig aus
unserem Wortschatz streichen?
Der amerikanische Investor Warren Buffet hat dazu in einem
Interview etwas sehr Intelligentes gesagt. Buffet sieht einen natürlichen
Entwicklungspfad für Innovationen, den er durch die "drei I's"
gekennzeichnet sieht:
Zuerst
kommen die Innovatoren, die Chancen erkennen, die andere Menschen nicht
sehen. Dann kommen die Imitatoren, die die Ideen der Innovatoren
gnadenlos kopieren. Und zum Schluss kommen die Idioten, die diese
Innovationen dazu benutzen wollen, sehr schnell sehr viel Geld zu machen. Dank ihrer
ungezügelten Gier gelingt es ihnen, die ursprünglich innovativen Ideen in ihr
Gegenteil zu verkehren.
Wir sagen "Amen" dazu. Das Problem sind nicht die Innovationen, sondern Idiotie
und Geldgeilheit.
In diesem Sinne senden wir alles, außer gewöhnliche Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz
PS:
Hier ist sie, die Gewinnerin des Roomba-Saugroboters aus unserem Gewinnspiel zu
"Spuren statt Staub":
Monika Birkner aus Frankfurt. Wir gratulieren!
PPS: Unser Beratungsletter hat einen neuen
Namen: Business Backstage Report. Der neue Titel trägt dem Rechnung, was
wir Monat für Monat tun: ein kleines, spannendes Magazin für Sie
erstellen, das hinter die Kulissen blickt und aus der ganzen Welt über alles,
außer gewöhnlichen Menschen und Unternehmen berichtet.


IBM Research Laboratory, Zürich. Grüne Innovationen, die elektronische
Patientenakte oder 3D-Internet sind nur einige Schlagworte, die die IT-Branche
derzeit diskutiert. So auch bei IBM, wo man insgesamt 100 Millionen Dollar in
die besten "Big Ideas" investiert.
Wie diese Ideen entstanden sind? Ganz einfach. IBM hat das
weltweit vorhandene Innovationspotential von Mitarbeitern, Kunden und
Geschäftspartnern aktiviert. Über
den "Innovation Jam" - das IBM-Programm zur Ideengewinnung - sprechen wir mit dem
IBM-Manager Dr. Matthias Kaiserswerth. (14:03 Minuten)

Querdenk-Cast anschauen |
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Statt das Alte immer weiter zu perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker
einen anderen Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und brechen
aus alten Mustern aus. Das Ergebnis: Die Erschließung neuer
Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).
FLEXA Wandfarbe von Akzo Nobel – Eine saubere Lösung
Kennen Sie das Problem? Sie stehen im Baumarkt vor einem Regal
mit Wandfarben und können sich nicht entscheiden. Zu viele ähnliche Produkte,
in ähnlicher Verpackung und ähnlicher Qualität zu ähnlichem Preis. Was tun?
Aus Unternehmenssicht bedeutet das: Willkommen in der Commodity-Falle. Die Unterscheidungsmerkmale sind
minimal – und die Gewinnspannen sind es auch.
"Flexa", eine Marke des weltweit
größten Farbherstellers Akzo Nobel, ändert nun die Spielregeln der Branche. Denn
bei Akzo Nobel war klar: Es macht keinen Sinn, eine weitere Farbe in die Regale
zu stellen, die sich nur marginal von den bereits vorhandenen Produkten
unterscheidet.
Also hat man folgende Strategie gewagt: Wir schaffen neuen Wert nicht mit dem Inhalt, sondern der Verpackung! Und die ist besonders praktisch
ausgefallen:
Der Flexa-Deckel ist so gestaltet, dass man ihn als Abrollgitter verwenden kann.
Der Deckel wird nur aufgeklappt, nicht aber ganz abgenommen. Überschüssige Farbe
tropft so wieder in den Eimer. Das hält den Boden sauber und spart Farbe.

Einen Eimer Flexa und einen Roller – mehr braucht man nicht mehr beim
Renovieren. Abrollgitter und Tropfwanne (Garanten für eine Riesensauerei, die
man danach eh wegwirft) werden ebenso
überflüssig
wie langwieriges Reinigen.
Nach dem Streichen: Deckel zu, die Farbe ist dann bis zum nächsten Gebrauch
versiegelt und fertig.
Das Eimer-Design stammt von der niederländischen Agentur Flex (daher auch der
Name "Flexa") und wurde mit dem Industrial Design Excellence Award ausgezeichnet. Nach Meinung der Juroren repräsentiert Flexa genau das, was
Design bewirken sollte: Eine Neudefinierung des Marktes.
Der wirtschaftliche Erfolg?
Seit Einführung von Flexa hat sich der Umsatz VER-ACHT-FACHT und die Präsenz im
Regal ist von durchschnittlich 8 auf 18 Prozent gestiegen.
Querdenk-Chance
Clever, finden wir! Bisher waren Farbeimer nur Aufbewahrungs- und
Transportbehälter. Akzo Nobel hat der Verpackung – und dem Produkt – einen
entscheidenden Mehrwert hinzugefügt und damit das getan, was Alberto Alessi für
sein Unternehmen einmal folgendermaßen beschrieben hat:
"Früher waren wir noch
in erster Linie ein Haushaltswarenhersteller. Heute versteht sich Alessi als ein
Forschungslabor im Bereich der angewandten Kunst. Wir erforschen, was alles
möglich ist."
Deshalb gilt: Egal ob Sie Zitruspressen, Wandfarbe
oder Industrieroboter herstellen - grundsätzliches Designbewusstsein (nicht
nachträgliches Verschönern!) ist der Mount Everest intellektuellen
Kapitals.
Quellen und weiterführende Informationen
>Direkt zur Farbe
Flexa von
Akzo Nobel
>Homepage der Designagentur
Flex
Innovationlab
>BusinessWeek Idea Awards
>Mehr Beispiele zu
Produkt-DNA
>Mehr Quergedachtes:
SPUREN STATT STAUB &
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH


Business Querdenker – bewegen etwas. Oftmals gegen Widerstände, gegen
professionelle Schwarzmaler, institutionalisierte Bedenkenträger und scheinbar
unverrückbare ökonomische und gesellschaftliche Wahrheiten. Und sie sind stur:
Sie glauben an ihre Idee und setzen sie durch. Ihr Credo: Das Unmögliche ist oft
auch das Unversuchte (mehr).
Der Chef der Bilder: Henri Loyrette
Meist ist es doch so: Museen decken ihren Etat mehr schlecht als recht durch den
Verkauf von Eintrittskarten – im Vertrauen darauf, dass der Staat und somit der Steuerzahler den Rest
schon decken wird. Als Henri Loyrette im Jahr 2001 Direktor des Pariser Louvre wurde, kam der französische
Staat noch für satte 70 Prozent des Budgets auf.
Heute ist das anders: Loyrette hat es geschafft, den Staatsanteil auf die Hälfte
zu drücken. Bei einem
Jahresbudget von 350 Mio. Dollar ein Riesensprung! Dazu musste Loyrette die
archaische Institution umkrempeln: "In einem Haus wie diesem muss man
regelmäßig die Fenster öffnen. Hier wurde lange nicht gelüftet."

Président Directeur Henri Loyrette und andere
Erfolgsgaranten des Louvre
Aristokratische Privilegien adé:
Abteilungsleiter werden nun nicht mehr auf Lebenszeit, sondern nur noch für drei
Jahre bestellt. Vor allem aber zapfte Loyrette neue Geldquellen an:
- Vermietung: Für
2,5 Mio. Dollar vermietete
Loyrette
Räume für die Produktion des Hollywood-Blockbusters "The Da Vinci Code".
- Events:
Für den Ticketpreis von 10.000 US-Dollar durften Mitglieder eines Förderkreises
22 bisher nicht ausgestellte Werke Leonardo da Vincis in Augenschein nehmen. Im
Preis inbegriffen war ein 5-Sterne-Menü inmitten antiker Skulpturen und ein
Konzert von "Duran Duran" in der berühmten Glaspyramide.
- Franchise: Mit Ausstellungen in Übersee und Franchise-Ablegern wird der Louvre zu einer
globalen Marke. Die im Bau befindliche Dependance in Abu
Dhabi soll 400 Mio. Euro nach Paris überweisen – alleine für die Namensrechte.

Wie eine poröse Planetenscheibe wirkt das Dach
von Stararchitekt Jean Nouvel für die Dependance des Louvre in Abu Dhabi
Dabei ist es wenig verwunderlich, dass solch radikale Veränderungen auf
Widerstand stoßen:
Französische Kunstexperten beschimpften den
Kooperationsvertrag mit Abu Dhabi als Ausgeburt kommerzieller Niedertracht und
Henri Loyrette wurde die Mentalität eines Frittenbudenbetreibers
unterstellt.
Letztere war noch eine der schmeichelhafteren Kritiken.
Den Gescholtenen ficht das nicht an, denn finanziell zahlt sich die Vermarktung
aus und eröffnet dem Louvre ganz neue Möglichkeiten: 2007 hatte der Louvre 36 Mio. Dollar für
Neuanschaffungen zur Verfügung – 2004 waren es nur 4,5 Millionen.
Querdenk-Chance
Der Louvre ist mit 8,3 Mio. Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Museum der Welt!
Doch "selbst der Louvre kann es sich nicht leisten, auf der Stelle zu treten",
stellt Henri Loyrette klar.
Und was für den Louvre gilt, gilt auch für die meisten von uns: Viele
Organisationen müssen große Veränderungen umsetzen, um zu überleben.
Veränderung verlangt jedoch
Energie, Mut, Ausdauer – und den Bruch mit Dogmen und Traditionen. Und
das ruft sofort die Bedenkenträger auf den Plan, die jede gute neue Idee zu
Grabe tragen. Und die Besserwisser, die immer besser wissen, wie man allem Neuen
das Leben schwer macht.
Wenn Sie auch diese Spezies Mensch kennen, gilt: Lassen Sie sich von ihr nicht
runterziehen. Stellen Sie weiterhin gängige Überzeugungen in Frage. Lassen Sie
kein Dogma gelten. Und entwickeln Sie ein einzigartiges Gespür für das, was
kommen wird. Erfolgreiche Menschen wissen das. Und sie wissen noch etwas: Noch
nie haben die Ewiggestrigen die Welt verändert.
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage des Louvre
>"Welcome to The Louvre Inc.", BusinessWeek, 24.07.2008
>"Sacre Bleu! It's the Louvre Inc.", Time Magazine, 31.07.2008
>Mehr
Querdenker
>Mehr Quergedachtes:
SPUREN STATT STAUB &
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH


Mix It – beruht auf der
Idee, Leistungsangebote auf völlig neue Art zu kombinieren.
Und es gilt: je ungewöhnlicher die Kombinationen, desto
einzigartiger das Ergebnis! (mehr).
Smile Bank & GLS Gemeinschafts Bank – Ethik PLUS Bank
Krisen haben, bei allem Schaden und Schrecken, auch etwas Gutes. Sie wirken wie
ein reinigendes Gewitter. Die aktuelle Finanzkrise ist zwar noch
nicht überstanden, wird aber garantiert folgenden Trend verstärken:
Kunden werden immer kritischer. Sie wollen wissen, was mit ihrem Geld passiert.
Privatanleger fordern nicht mehr nur transparente Anlageprodukte, sondern auch
ethisch korrekte. Für diese beiden Banken ist das nichts Neues...

Smile Bank, Großbritannien: Überdurchschnittlich hohe Girokontozinsen und
bis zur Hälfte günstigere Dispo-Gebühren als bei der Konkurrenz – die britische
Internet-Bank "Smile" bietet tolle Konditionen. Dabei legt die Bank das Geld
ihrer Kunden ausschließlich in ethisch einwandfreien Fonds und Wertpapieren an.

Ein weiterer Grund, warum die Kundenzufriedenheit besonders hoch ausfällt: 98
Prozent ihres Energiebedarfs deckt die Smile Bank aus erneuerbaren Ressourcen.
2005 gewann die Smile Bank den "Consumer Finance Award" von Guardian und
Observer. Durchgängig seit 2002 ist die Smile Bank laut Branchendienst "Your
Money" auch bester Online Banking Provider. Nicht schlecht.

GLS Bank, Deutschland: Die "Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken"
setzte als eine der ersten Banken auf ethisch-ökologische Veranlagung. Seit
ihrer Gründung 1961 wird in Bildung, Heilpädagogik und ökologische
Landwirtschaft investiert, seit Tschernobyl auch in regenerative Energien.
Bereits 1989 legte die GLS Bank einen Windkraftfonds auf – der Zeit voraus.
Neben banküblichen Produkten wie Girokonto oder Kreditkarte können Kunden, die
etwas Gutes tun wollen, mit ihren Zinserträgen oder Kreditkartenumsätzen bis zu
5.000 Initiativen unterstützen. Beim "GLS-Projektsparen" etwa werden gezielt die
Junge Deutsche Philharmonie, ein Obdachlosenprojekt in Hamburg und
Entwicklungshilfeprojekte in Afrika und Asien unterstützt.

Ethibel, das renommierte Nachhaltigkeits-Ranking vergab der GLS Bank 2005 als
erster deutscher Bank und als "Pionier der Finanzbranche" die Bestnote
"A". Im Fitch-Rating gab es ein A+ für hohe Kreditqualität und niedriges
Kreditrisiko.
Querdenk-Chance
Eigentlich ist es ganz einfach: Geschäftstätigkeit, die nicht zum
menschlichen Wachstum und Wohlergehen beiträgt, ist wertlos -unabhängig davon, wie viel Gewinn sie in kurzer Zeit abwirft.
Genau darum geht es. Punkt.
Punkten auch Sie mit Inhalten – oder nur mit Prozentpunkten? Mit einem cleveren
Mix, wie hier "Bank PLUS Ethik" können Sie in fast jeder Branche einen Mehrwert
für Ihre Kunden schaffen.
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Smile Bank
>Homepage GLS Bank
>"Behind the Smile", Guardian.co.uk, 19.10.2005
>"GLS Bank spendet für Kreditkartennutzung", Banktip.de, 21.02.2008
>Mehr
Mix-It-Beispiele
>Mehr Quergedachtes:
SPUREN STATT STAUB &
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH


Roboter Hocker – Faulheit kennt keine Grenzen
Viele große Erfindungen haben ihren Ursprung in der angeborenen Faulheit des
Menschen. Und seinem steten Bemühen, sich das Leben bequemer zu gestalten: Sonst
gäbe es keine Kühlschränke, Waschmaschinen, Saugroboter oder Fernbedienungen.

Das Ausmaß an Faulheit aber, das zu dieser Erfindung geführt hat, muss schier
grenzenlos sein: Der
Robostool ist ein Hocker, der
auf
Knopfdruck herbeirollt und sich unter die Füße schiebt. Der
Follow-me-Modus macht den Robostool zum treuen Begleiter quer durchs
Haus, um bei Bedarf sofort zur Stelle zu sein...



Förster & Kreuz sind Management-Vordenker einer neuen Generation.
Leidenschaftlich, kämpferisch und erfrischend bringen Sie Führungskräfte und
Ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und
ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und
Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind.
Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und
nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu
machen.
   
    
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von
Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer
namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin
Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

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Redaktion:
Anja Förster, Moritz Jäger, Peter Kreuz

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