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Wir haben uns heute schick gemacht, denn dies ist eine
Jubiläumsveranstaltung: Herzlich willkommen zu unserer 100sten
Ausgabe!
Wir können es selbst kaum glauben, dass wir das hier nun
schon seit n-e-u-n Jahren machen. Und dass wir immer noch
Freude daran haben. Einer der wichtigsten Gründe dafür, sind SIE:
unsere 20.000 Leser, die sich mit
uns austauschen und die uns inspirieren. Deswegen wollen wir eine kleine Rückschau
halten und Ihnen drei Menschen vorstellen, die exemplarisch sind für
Sie alle.
Manche von Ihnen sind nämlich von Anfang an dabei. So wie
Fiona.
Als wir im November 2001 am Starttermin gegen 23 Uhr den allerersten Newsletter ins Netz schickten, dauerte es
genau vier Sekunden und
wir hatten Fiona als erste Abonnentin. Das hat uns umgehauen. Wir
dachten: Wow – wenn das so weitergeht...! Ging es natürlich nicht,
denn sonst hätte der Business Backstage Report heute rein
rechnerisch über 50 Mio. Abonnenten. Aber was uns wirklich
begeistert: Fiona,
unsere erste Abonnentin, hat uns bis heute die Treue gehalten!
Gut im Gedächtnis geblieben ist uns auch
Thomas,
weil er einer von diesen hartnäckigen Typen ist, die einfach nicht aufgeben, nur weil sich die Lösung eines Problems
nicht gleich auf den ersten Blick offenbart. Thomas wollte den Newsletter ausdrucken, aber sein System in seiner speziellen
Konfiguration weigerte sich. Er schickte Mails, lieferte
Lösungsvorschläge. Unser Grafiker setzte sie um, probierte und
probierte. Wir alle schraubten mit vereinten Kräften an dem pdf
herum, aber es half nichts. Da wandte sich Thomas sogar an eine
Adobe-Managerin im irischen Headoffice. Und das hat geholfen. Der Mann hat Biss. Respekt!
Und Reinhard ist einer, der sich die Dinge zu
eigen macht, sie dann weiterdreht und verbessert. Einer unserer
Beiträge im Newsletter handelte von dem von Lego entwickelten
Coaching-System mit Lego-Steinen – Lego Serious Play. Das hat ihn
inspiriert: Heute bietet er selbst Coaching mit Lego Serious Play an.
Vordenken, querdenken, dranbleiben: das sind Fähigkeiten, die unsere
Leser auszeichnen. Und weil wir solche Fähigkeiten schätzen und
glauben, dass die Welt da draußen davon mehr vertragen kann, machen
wir das hier so gerne. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen. Das
ist ein gutes Gefühl!
Danke!
Anja Förster & Peter Kreuz
PS: Eine Sache noch. Dürfen wir Sie um einen Gefallen bitten?
Wenn die Inhalte unseres Newsletters Sie anregen. Wenn eine Idee Sie
beflügelt. Dann hoffen wir, dass Sie etwas für uns tun könnten.
Empfehlen Sie unseren Newsletter weiter. An Menschen, die Ihnen
wichtig sind - und bitten Sie sie darum, dort draußen einen Unterschied
zu machen.
Wir brauchen sie – und wir brauchen SIE.
99 Zitate als iPhone App
Seit zwei Wochen gibt es das Zitatebüchlein auch als kostenlose App fürs iPhone.
Und was sollen wir sagen? Die Anzahl der Downloads hat uns echt
überwältigt!!!!! Seit dem ersten Tag sind wir die Nr. 1 App im
Bereich Wirtschaft.
Zwischenzeitlich waren wir sogar die Nr. 5 aller Apps im iTunes
Store. WOW!!!
Wer noch ein iPhone ohne "99 Zitate" hat:
Hier
geht es zum Download!
Und, das ist die gute Nachricht für alle Blackberry- und sonstigen
Nicht-iDings-Besitzer: Die "99 Zitate" gibt es auch weiterhin in der
Papierversion.
Hier können Sie
Ihre Exemplare bestellen oder eine PDF-Version
herunterladen.


Backstage Talk: Jeremy Rifkin
Der Fernsehsender 3sat betitelte Jeremy Rifkin als
„wandelnden Thinktank“ und „Gedankenblitz in Menschengestalt“. Wir
haben uns mit dem amerikanischen Vordenker in Frankfurt getroffen.
In dem Gespräch über sein neues Buch beeindruckt er uns als
brillanter Analytiker, der über sich selbst sagt: „Ich habe mich mit
vielen angelegt". Das glauben wir gern ;-)
Rifkin ist ohne Zweifel einer der großen Intellektuellen der USA und
weiß schon zu unserer ersten Frage so viel zu sagen, dass wir erst
gar nicht dazu kommen, unsere restlichen Fragen zu stellen. Das war
also ein wirklich ungewöhnliches Interview mit EINER Frage und EINER
langen Antwort. Gesprochen haben wir über sein neuestes Buch „Die
empathische Zivilisation – Wege zu einem globalen Bewusstsein“. Sehr
interessanter Lesestoff. Aber – das sei an dieser Stelle auch
angemerkt: die 468 Seiten sind keine ganz einfache Lektüre.
Hier geht's zum Interview »
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Kreuz bei TWITTER
Backstage: DesignTech
In einem Seminar haben wir Jürgen R. Schmid getroffen. Er ist der
Geschäftsführer von DesignTech, einem renommierten Designstudio, das auf
Industriedesign spezialisiert ist. In seiner Branche ist es üblich, mit
zeitbasierten Honoraren zu arbeiten: Ein Designer entwirft zum Beispiel eine
Bohrmaschine, bekommt seinen Aufwand bezahlt und wendet sich dem nächsten
Projekt zu.
Aber was ist, wenn der Kunde nach den ersten Verkäufen feststellt, dass die
Maschine so zwar ganz gut, aber eben nicht perfekt ist? Den Designer kratzt das
nicht – sein Job ist erledigt.
Jürgen R. Schmid aber wollte bessere Produkte, wollte Designer, die sich
wirklich um ihr Projekt bemühen, wollte noch zufriedenere Kunden. Deswegen hat
er ein neues Preismodell entworfen. Seine Kunden können jetzt wählen: Klassische
Honorarsätze oder Beteiligung am Verkaufserfolg. Das ist ein echtes
Alleinstellungsmerkmal in der Designszene.
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In der Filmbranche beispielsweise ist eine Erfolgsbeteiligung nicht
unüblich, weil sie sicherstellt, dass ein Schauspieler auch wirklich alles gibt.
Und das nicht nur während des Drehs, sondern auch danach, wenn es um die
Promotion geht. Darum geht es auch bei DesignTech: Ein Designer soll sich
seinem Projekt mit Haut und Haaren verschreiben, soll daran feilen, bis es
WIRKLICH perfekt ist. Dafür winken 0,5 bis 15 Prozent des Umsatzes. Was sich
bei den Mengen, die bei Gebrauchsgütern umgesetzt werden, ganz ordentlich
summieren kann.
Auch für den Auftraggeber bietet das Modell Vorteile: Kein sofortiger Verlust
von Cash Flow, keine Vorfinanzierung, sondern sukzessive Finanzierung durch den
Erfolg des Produkts. Geteilter Erfolg, geteiltes Risiko.
Für Jürgen R. Schmid hat sich dadurch einiges verändert: Er bietet nicht nur
seinen Kunden die Aussicht auf den größtmöglichen Einsatz für das beste Produkt,
das der Designer schaffen kann. Zu ihm kommen jetzt auch Start-ups oder Firmen,
die gerade nicht ganz so viel investieren wollen, aber trotzdem nicht auf gutes
Design verzichten möchten. Aber auch den Designern bietet er einen neuen Anreiz.
Für ihn arbeiten jetzt auch Überzeugungstäter und zwar nicht als Dienstleister,
sondern als Subunternehmer in seiner Firma. Firma, Kunde, Partner: Alle feilen
gemeinsam am Erfolg.
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Natürlich hat DesignTech nicht die Idee der Erfolgsbeteiligung neu erfunden.
Das ist auch gar nicht der Punkt. Was wir an diesem Beispiel spannend finden:
Der erfolgreiche Blick über den Branchentellerrand und die Idee, ein Preismodell, das in anderen Branchen bereits üblich ist, als
erster in die eigene Branche zu übertragen.
Und das bedeutet: die Augen und Ohren aufsperren! Von anderen Branchen lernen!
Die scheinbar unumstößlichen Branchenregeln intelligent brechen! Die
Regelbrecher erschließen so für sich neue Chancen und schaffen für ihre Kunden
neue Werte.

Backstage: Vasano
„Wer das Leben locker und gelassen angeht, lebt gesünder und
länger“. Dieser Leitspruch ist das Motto eines Unternehmens, das von Deutschland
aus in immer mehr Großstädte der Welt vordringt: Vapiano.
Vor fünf
Jahren waren wir zum ersten Mal in einem der von Matteo Thun gestalteten Restaurants mit
ihren Kochinseln und Kräutergärten essen. Seitdem sind wir Fans. Und so geht es
scheinbar vielen, die einmal den Köchen zugesehen haben, wie sie in
minutenschnelle frische Pasta, Pizza oder Salate zubereiten. Vapiano ist
italienisches Fastfood der Oberklasse und das Konzept folgt der
zukunftsweisenden Formel „frisch – schnell – schön“. 2002 gegründet, ist das
Unternehmen heute an der Börse notiert.
Die Macher hinter dem Konzept bleiben in Bewegung: Erst versuchten sie, das
Prinzip auf die Asia-Küche auszuweiten – das hat wohl nicht so recht gezündet. Jetzt
setzen sie auf ein neues Experiment: Hotels. Die Marktlücke: Luxussuite-Häuser
für Geschäftsreisende.
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Gregor Gerlach, einer der Köpfe hinter Vapiano und nun auch hinter
dem neuen Konzept Vasano: „Wenn ich selbst reise, ist mir die
Zimmerausstattung und der Preis wichtig, weniger, ob mir jemand die Tür aufhält
oder meine Tasche aufs Zimmer trägt.“ Absolut nachvollziehbar für uns!
Wie oft haben wir uns schon geärgert, dass der Zugang zum Internet kostenpflichtig ist.
Oder was hilft einem eine 1.000
Quadratmeter große Wellness-Oase, wenn man schon froh ist, dass die Zeit mal
reicht, um die Schuhe auszuziehen und die Füße hochzulegen? Aber mitzahlen muss
man die Wellness-Oase trotzdem – das schlägt sich auf den Zimmerpreis nieder. Ob
man das Angebot nun nutzt oder nicht.
Davon will Vasano weg. Das erste Haus in der Leipziger Innenstadt bietet zehn luxuriös ausgestattete
Suiten (30 bis 55 m²) mit abgespecktem Servicepaket, aber hoher Wohnqualität zu
günstigen Preisen. Eingecheckt wird über einen Buchungsautomaten. Brötchen und
Tageszeitung werden täglich gebracht. Extrawünsche wie Massage oder
Theaterkarten kann man über die Website bestellen. Das Hotel ist damit die
luxuriöse Entsprechung französischer Automatenhotels.
„Reisende von heute brauchen kein eigenes Restaurant im Hotel und keinen
Frühstücksraum, wenn es wie in diesem Fall ein Vapiano im gleichen Haus und ein
Starbucks direkt gegenüber gibt. Bei Vapiano konzentrieren wir uns auf gutes
Essen, bei Vasano auf hochwertig ausgestattete Suiten – beides zu einem
erschwinglichen Preis.“ Mit dieser Überzeugung ist es Vapiano tatsächlich
gelungen, der Branche entscheidende Impulse für die Fortentwicklung zu geben –
weltweit. Und das in einem Markt, von dem man dachte, er könne nichts Neues mehr
hervorbringen.
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Auch hier gehen die Erfinder des Vapiano wieder konsequent
konzeptionell vor. Und das begeistert uns. Ihre Vorgehensweise folgt der Blue-Ocean-Strategie, die die Autoren Kim & Mauborgne in ihrem gleichnamigen
Buch beschrieben haben:
1. Lasse branchenübliche Dinge ganz weg! – z.B. keine Gastronomie.
2. Reduziere branchenübliche Dinge! – z.B. die Empfangshalle.
3. Erhöhe branchenübliche Wertfaktoren! – z.B. die Zimmergröße.
4. Füge komplett neue Wertfaktoren hinzu! – z.B. Mini-Küche im Zimmer.
So schafft man systematisch einen neuen Hoteltyp. Das Ziel ist NICHT, besser zu sein als andere. Sondern
EINZIGARTIG zu sein. Wir sind sehr
gespannt auf den Erfolg von Vasano Suites!

Outtake: Hello? Can you hear
me?
Stellen Sie sich vor, Sie hätten so viel Geld, dass Sie sich alles
kaufen könnten, was es auf der Welt gibt. Eines der ersten Dinge, die auf Ihrer
Einkaufsliste stünde, wäre mit Sicherheit ein vergoldeter Sarg, oder?
So ein Ding wurde gerade auf der Luxusgütermesse in Verona
vorgestellt. 280.000 Euro kostet der Kasten. Ein Statussymbol für die
Ewigkeit, das bereits vor über 5000 Jahren erfunden wurde: Die
Pharaonen, die in goldenen Särgen beerdigt wurden, hat man genau
deswegen ja wieder ausgegraben. Diese Dinger sind ein Dauerbrenner mit
Raum für Innovationen!
Das aktuelle Modell unterscheidet sich vom ägyptischen Basismodell
insofern, dass heute keine Waffen,
tote Hunde oder bei lebendigem Leib begrabene Diener mehr hinzugefügt
werden,
sondern – viel praktischer! – ein Handy. Zumindest so lange der Akku
hält, hätten die aus Versehen für tot erklärten Wiedererwachten dann
die Chance, nach draußen zu telefonieren und sich eine Pizza zu
bestellen. Vielleicht ist auch ein gutes Spiel auf dem Handy drauf – falls
die Reise ins Jenseits ein paar Extrawarteschleifen mit sich bringt
und dem Verstorbenen die Zeit zu lang wird. Klar ist: die Produzenten,
die man auf Luxusmessen trifft, müssen Querdenker sein...

Up to date: Förster & Kreuz
Wir haben in den letzten Wochen sehr intensiv am Manuskript für unser neues
Buch gearbeitet, das am 13.9. beim Campus Verlag in Frankfurt als Spitzentitel
erscheinen wird. Und nun dürfen wir auch den Schleier lüften und den Titel
verraten:
NUR TOTE BLEIBEN LIEGEN
Wie Unternehmen ihr lebendiges Potenzial entfesseln

Zum Erscheinen des Buchs planen wir auch eine Roadshow durch Deutschland,
Österreich und die Schweiz. Alle bereits fixierten Termine finden Sie in unserem
Tourkalender oder auf unserer
Facebook-Seite, dem Treffpunkt einer sehr regen Community mit mittlerweile
über 370 Fans.



Förster & Kreuz
Förster & Kreuz sind Vordenker einer neuen Generation
in Wirtschaft und Management.
Leidenschaftlich. Kämpferisch. Erfrischend. Sie bringen Führungskräfte und ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.
Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen.

Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin Petra Steurer:
Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522; 
Sie können Ihr Abonnement selbst konfigurieren ...
Abbestellen. Klicken Sie auf den folgenden [abmeldelink]LINK[/abmeldelink], wenn Sie den
Business-Backstage-Report nicht mehr erhalten wollen.
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Impressum & Kontakt
Verantwortlich für den Inhalt: FÖRSTER & KREUZ GmbH; Geschäftsführer: Dr. Peter Kreuz,
Anja Förster; Sitz: Heidelberg; Amtsgericht Mannheim: HRB 704510
c/o NO LIMIT· PR und Marketing Steurer, Petra Steurer, Rosenstrasse 12; CH-9430 St. Margrethen; Schweiz; Fax (Schweiz): 0041-71-7400926
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