Backstage Report von Förster & Kreuz

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Backstage-Pass


Es gibt immer zwei Parteien – die Partei der Vergangenheit und die Partei der Zukunft, das Establishment und die Bewegung, die Pseudogeschäftigen und die Macher.

Die Leser des Business-Backstage-Reports haben eine klare Haltung: Es sind Menschen, die anders ticken und die mutig sind, ungewöhnlich und anti-grau. Es sind produktive Querdenker, die sich den Luxus einer eigenen Meinung leisten und die Dinge anpacken und umsetzten.

Der Backstage-Pass ist ihre Plattform. Hier zeigen sie jeden Monat, wie sie sich aus Denkschablonen befreit und ausgetretene Pfade verlassen haben.

Und SIE? Haben Sie nicht nur alles, außer gewöhnliche Ideen, sondern eine davon auch erfolgreich umgesetzt? Wir stellen sie im Business-Backstage-Report vor.
Senden Sie uns ein Mail und wir verraten Ihnen, wie das geht:

 

Backstage-Pass: August 09

Bea Gellhorn schreibt:

"Widerstände schrecken mich nicht ab. Im Gegenteil: Sie fordern mich heraus! Dass ich mit dieser Einstellung richtig liege, finde ich als Social Entrepreneur und treue Leserin immer wieder in Ihrem Business Backstage Report bestätigt.

Insiderart ist die größte Online-Galerie für zeitgenössische Kunst von Künstlern mit Behinderungen in Deutschland. Unser Anliegen ist es, Aufmerksamkeit für unsere Künstler zu generieren. Wir wollen Chancengleichheit schaffen, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. Unser Angebot ist für die Künstler komplett kostenlos und 100 Prozent der Erlöse fließen an sie. Wir finanzieren uns über Sponsoring und Kooperationen, denn in das Raster von Fördergeldern passen wir nicht und Spenden nehmen wir nicht.

Wir sind viele kreative und auch ungewöhnliche Wege gegangen, um aus unserer Idee ein erfolgreiches Projekt zu machen. Namhafte Sponsoren wie Daimler, Würth oder auch Ministerien haben uns dabei unterstützt. Erste Kooperationsanfragen kommen aus europäischen Nachbarländern und wir sind mittlerweile eng vernetzt mit Medien, Politik, sozialen Organisationen und der Kunstwelt. Derzeit arbeiten wir schon an unserer zweiten Version, die im Februar kommenden Jahres online gehen soll – manchmal muss man sich die Herausforderungen eben auch selbst schaffen."

Kontakt

Email: willkommen@insiderart.de
Website: www.insiderart.de
 

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Backstage-Pass: Juli 09

Christian Klostermann, Klostermann GmbH, Remscheid, schreibt:

"Was haben Legosteine mit Messtechnik zu tun? Unsere Firma für Messtechnik – wir messen Bauteile aller Art bis auf Tausendstel Millimeter genau – gibt es mittlerweile seit über 25 Jahren. Das bedeutet aber nicht, dass wir in unserem Denken stehen bleiben dürfen.

Permanent stellen wir uns Fragen wie: Hat das so Sinn? Lässt sich das verbessern? Wo kann man verfeinern? Jeder Vorschlag ist willkommen. Wir stellen Fragen wie sie Förster & Kreuz gefallen. So sind wir auch auf die Idee mit den Legosteinen gekommen. Für die optische, also berührungslose Messtechnik benutzen wir transparente Legosteine, um die zu vermessenden Teile während des Messvorgangs in Position zu halten.

Die Legosteine werden eigentlich nicht mehr hergestellt, aber wir haben uns genügend zusammengekauft, um so ziemlich alles, von der Tachoscheibe über die Steckdose bis zum Lippenstift, vermessen zu können. Das Tolle daran ist, dass das System unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten bietet, weil es so einfach und flexibel ist. Mittlerweile verkaufen wir es sogar als Spannsystem zu einem sehr günstigen Preis weiter. Man könnte also sagen: Wir lösen die Aufträge unserer Kunden spielend."


 

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Christian Klostermann: www.lohnmesstechnik.de
 

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Backstage-Pass: Juni 09

Patricia Elfert (41), Gründerin von 'coach dogs', schreibt:

Lange Jahre war ich beim IT-Hersteller Hewlett-Packard. Dann erfüllte ich mir durch meinem Ausstieg gleich zwei Träume: Ich wurde selbständige Beraterin und bekam einen Hund. Dass diese beiden Träume zu einem Konzept zusammenwachsen würden, war zuerst noch gar nicht in Sicht.

Später dachte ich oft an Ihr tolles Buch „Alles, außer gewöhnlich“. Und an Hermann Hesse. Mit Ihnen und ihm verbinde ich immer wieder die Frage: „Was werde ich heute anpacken, was eigentlich unmöglich zu sein scheint?“ Diese Worte von Seite 62 prangen in großen Buchstaben in meinem Büro!

Immerhin kann ich heute sagen, dass ich das vermeintlich Unmögliche tue und genau dies jeden Tag liebe: Ich lebe mit fünf Hunden zusammen, und sie trainieren Manager aller Branchen in Sachen Kommunikation und Führung. Darin sind die Hunde nämlich wahre Experten. Und das ist lange noch nicht alles. Das „unmögliche“ Konzept hat einige Gründer- und Trainings-Preise gewonnen und wird derzeit ausgebaut. Ich bilde nämlich inzwischen selbst Coaches aus, die Menschen vermitteln, wie viel sie von ihren Vierbeinern für ihre eigene persönliche Weiterentwicklung lernen können. Nebenbei suche ich für meine Initiative I LOVE WHAT I DO andere Menschen, die lieben, was sie tun, um zu zeigen, dass sich eigene Ideen immer lohnen.

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Patricia Elfert: www.coach-dogs.com
Ihre Initiative www.i-love-what-i-do.com
 

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Backstage-Pass: Mai 09

Felix Köppl, Business Development Manager, Strategy & Innovation
Swisscom AG

Der Workshop mit Euch hat bei uns den Startschuss für die heutigen Swisscom Labs gegeben. Das ist eine Laborumgebung im Internet für unsere Kunden, in der sich ausgewählte "Beta-Produkte" zum freien Ausprobieren finden.

Das Ergebnis hat uns selbst positiv überrascht: Auf der Labs-Website haben sich bis heute über 15.000 Kunden registriert, was für ein kleines Land wie die Schweiz eine sehr attraktive Test-Kundenbasis darstellt. Im Durchschnitt konnten wir 400 Besuche pro Tag – davon fast 90 Prozent neue Besucher – verzeichnen. Innerhalb einer Woche gab es fast 300 Bewertungen und 100 Kommentare zu Verbesserungen. Die Qualität der Kommentare und Verbesserungsvorschläge ist extrem hoch.

Bis dato konnten wir in den Labs nicht nur Produkte und Services, sondern auch einfache Ideen und neue Konzepte testen. Wir haben es sogar gewagt, Produkte für KMU und Großkunden (zum Beispiel online backup) abzufragen.

Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der Labs, da wir bei Swisscom gelernt haben, den Kunden frühzeitig durch Prototyping einzubinden. Um es mit den Worten von Steve Jobs zu sagen: "You can't just ask customers what they want and then try to give that to them. By the time you get it built, they want something new."

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Backstage-Pass: April 09

Daniela Ettgen (33) & Susanne Scheidhauer (31)
Erfinder und Betreiber der "Brunchbox" in Saarbrücken schreiben:

Quasi eine „Butterbrotdose für Erwachsene“ anzubieten – das war unsere Geschäftsidee. Aber konnte das klappen?

Euer Buch „Alles, außer gewöhnlich“ hat uns extrem viel Mut gemacht, unseren eigenen Weg zu gehen. Dabei war uns eure Aussage "Macht etwas anderes! Etwas Außergewöhnliches!" Inspiration und Ansporn zugleich.

Als die Idee der Brunchbox entstand, haben wir beide im Vertrieb einer großen Direktversicherung in Saarbrücken gearbeitet. Um den öden und anstrengenden Arbeitsalltag zu überstehen, waren Luft und Leidenschaft nicht genug, sondern wir brauchten auch viele Vitamine und nahrhafte Kost. Also saßen wir Morgen für Morgen am Schreibtisch, schnippelten Obstsalate und schmierten Brote. An einem dieser Morgen kam uns die zündende Idee: Warum nicht einfach gesunde, vitaminreiche und sättigende Lunchpakete zusammenstellen, die allen anderen Schnipplern und Broteschmierern diese Arbeit ersparen sollte? Das Ganze dann so richtig stylish verpackt!

Im Januar 2007 war es soweit: Wir haben unsere Jobs gekündigt und an der Geschäftsidee gefeilt. 9 Monate später war die Geburtsstunde der Brunchbox in Saarbrücken. Wir freuen uns über viele zufriedene Gäste und sind gerade mit dem „GründerChampion 2009“ des Saarlands ausgezeichnet worden.

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