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Impressum
Das Unternehmen hat einen Umsatz von rund 200 Mio. Dollar, aber nur wenige
Mitarbeiter und nicht mal eine richtige Zentrale. Es ist praktisch ein
Telefonunternehmen ohne Leitungen, Kabel und Schalter, ohne Servicemitarbeiter.
Die Rede ist von Skype - Querdenker, Regelbrecher und Enfant Terrible der
Telekommunikationsbranche.
Das Erfolgsrezept? Skype geht es nicht darum, das zu tun, was die Deutsche
Telekom, BT oder France Télécom schon immer getan haben - und dabei ein klein wenig
besser, schneller oder effizienter zu sein. Es geht überhaupt nicht um marginale
Verbesserungen - sondern darum, die Spielregeln des Marktes neu zu erfinden.
Punkt. Und Tatsache ist: Für einen rebellischen Newcomer, der
darauf versessen ist, Branchendogmen zu kippen, hat es nie bessere Zeiten
gegeben. Wie das funktioniert, dazu mehr in diesem Beratungsletter mit unserem
Querdenk-Cast aus Tallinn…
Alles, außer gewöhnliche Grüße
Anja Förster & Peter Kreuz


Tallin, Estland:
Zwanzigstöckige Bürotürme mit zwanzig Schichten fleißiger Bürokraten,
einer über dem anderen - das sind historische Auslaufmodelle, Relikte der
Vergangenheit. So wie viele Unternehmen selbst: hierarchisch, bürokratisch,
schwerfällig, am überkommenen Geschäftsmodell klebend.
Die neue Realität: Flache, agile
und undogmatische Newcomer schlagen einen Haken um all die "hohen Türme". Skype
ist so ein Unternehmen. Es gibt keinen zwanzigstöckigen Skype-Tower in einer Skype-Strasse in Tallinn. Die Mitarbeiter, Projektarbeiter und Freelancer sind
überall auf der Welt zu Hause. Im Zeitalter der globalisierten Virtualität
braucht es
keine festen Büros mehr, keine festen Orte, keine festen Zeiten...

Dauer: 4:35 Min.
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Tourbilder

Ideen der Wettbewerber kopieren - das kann jeder. Clevere Querdenker blicken
über die konventionellen Grenzen des Wettbewerbs hinaus und suchen ganz gezielt
in vollkommen fremden Branchen nach cleveren Ideen (mehr).
Echnaton, Borat und Caligula im Maschinenbau
Vor einigen Tagen erreichte uns folgende, wohltuende Mail von Michael Hergeth
(Text von der Redaktion unverändert):
"Ihr Buch 'Alles, außer gewöhnlich' ist eines der wenigen Bücher, das ich auf
einen Rutsch gelesen habe. Selten haben mich Ideen so bestärkt und motiviert.
Ich bin beruflich in einer als relativ langweiligen angesehenen Branche, dem
Maschinenbau, als Führungskraft im Werkstattbereich beschäftigt. Sie können sich
vorstellen, dass gerade die Werkstatt kein guter Nährboden für 'ungewöhnliche'
Ideen ist. Nichts desto trotz, haben mich Ihre Ideen inspiriert. Gerade der
360-Grad-Blick hilft mir täglich, eigene Prozesse zu verbessern.

Ein kleines Beispiel: Es gibt immer wieder wichtige Bauteile, die von den
Mitarbeitern mit besonderer Priorität bearbeitet werden müssen. Nun sind die
Teile mit einer 7-stelligen Nummer versehen. Sie können sich vorstellen, wie gut
die Kommunikation funktioniert: 'Wo ist Bauteil 1234567?'. Nicht wirklich der
Priorität angemessen.
Wie kann man über Bauteile sprechen, die nur Nummern haben? Die Lösung zu dem
Problem kam mir während der letzten Hurrikane-Saison in den USA. Warum
spricht man dort von 'Hurrikane Katrina' und nicht von 'Hurrikane 1234567'? Weil
man sich damit besser identifiziert und die Gefahr plastischer wird.

Also haben meine wichtigen Bauteile jetzt Namen. Eines ist weiblich, eines
männlich. Natürlich beginnend von A.
Der Effekt? Natürlich großes Gelächter der Mitarbeiter. Einer fühlte sich gleich
in die Zustände der DDR versetzt. Ich hab mitgelacht und vorgeschlagen, jeder
dürfe sich auch einen Namen aussuchen. Seitdem diskutieren wir jeden Morgen über
Berta, Echnaton, Borat und Caligula. Die Durchlaufzeit hat sich um einige
Prozentpunkte verbessert, gelacht wird immer noch. Aber nicht mehr über das
System, sondern über die Namen.
Ein kleines Beispiel von vielen, die es uns ermöglichen den Vorsprung vor den
1.3 Milliarden Chinesen zu halten. Sie sehen, auch ein als vielleicht
konservativ angesehener Bereich wie die deutsche Fertigung ist für Ihre Ideen zu begeistern."
Querdenk-Chance
Menschen wie Michael Hergeth sind unsere Helden. Weil ihr Handeln einem
entscheidenden Grundsatz folgt: Es gibt keine Ausreden! Jeder von uns hat es in
der Hand, das eigene Unternehmen zu einer sprudelnden Quelle für alles Neue und
Unkonventionelle werden zu lassen. Wie das geht? Barrieren konventionellen
Denkens überwinden, mutig experimentieren, das Lächeln der Bedenkenträger
ignorieren, Fehler zulassen, daraus lernen und etwas verwirklichen. Bravo!
Quellen und weiterführende Informationen
>Mehr Beispiele zum
360-Grad-Blick
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Guter Service, Lächeltraining
für die Mitarbeiter und eine blitzblanke Verkaufsstätte. Das
ist wichtig, aber nicht mehr als die Eintrittskarte,
die zum Mitspielen im globalen Wettbewerb berechtigt. Erfolgreiche
Business-Querdenker spannen den Bogen sehr viel weiter: Sie
brechen mit Konventionen ihrer Branche und entwickeln coole
neue Service-Angebote, die aufhorchen lassen, begeistern und ein temporäres Monopol im Markt
schaffen (mehr).
BusinessWeek Service Champions – USAA und Four Seasons Hotels
In der Realität ist die Wirklichkeit ganz anders.
Oft sind es Welten, die zwischen
erstklassigem Service in der
Theorie und in der Praxis liegen.
Dabei würde ein Teelöffel voll gesunden
Menschenverstands dazu beitragen, dieses Problem zu beheben: Gebt den
Mitarbeitern die Möglichkeit, sich in die Schuhe der Kunden zu versetzen. So
einfach ist das.
Die beiden folgenden Querdenk-Beispiele zeigen, wie das funktioniert: Mitarbeiter aller
(!) Hierarchieebenen erleben ihr Unternehmen aus der Kundenperspektive. Und
zwar mit außergewöhnlichen Maßnahmen, die im Service-Ranking des BusinessWeek-Magazins mit den Plätzen 1 und 2 belohnt wurden.

1. United Services Automobile Association (USAA): Die Kunden des
amerikanischen Finanzdienstleisters und Versicherers sind ausschließlich
Armeeangehörige und deren Familien. Doch von den USAA-Mitarbeitern hat kaum
jemand "gedient". Also bekommen neue Mitarbeiter in der
Orientierungsphase Helm und Uniform, und in der Kantine den typischen
Army-Fertigfraß verpasst. Besonders wirkungsvoll: USAA-Angestellte dürfen auch
Briefe von Soldaten, die im Kampfeinsatz sind, lesen, um deren Sorgen
und Bedürfnisse besser nachzuvollziehen.

2. Four Seasons Hotels and Resorts: Einfache Servicekräfte eines
Luxushotels können sich kaum eine Nacht in ihrem Hotel leisten. Die 5-Sterne-Kette Four Seasons lässt
daher jeden Mitarbeiter, ob Putzfrau oder Elektriker, regelmäßig in den eigenen
Hotels übernachten.
Kostenlos - aber nicht umsonst!
Die Idee: Die Hotelangestellten sollen den hauseigenen Service bewusst erleben.
Denn sie sind die strengsten Kritiker – wenn man sie nur lässt! Positiver
Nebeneffekt: Die Mitarbeiter nehmen die Lernmaßnahme als Belohnung wahr. Während
ihrer Einarbeitung "müssen" sie einmal, nach zehn Dienstjahren dürfen sie bis zu
20 Mal jährlich in einem Four Seasons-Hotel absteigen.
Kein Wunder, dass die Hotelkette seit elf Jahren durchgängig unter den "100
Best Companies to Work For" rangiert. Nur 13 weiteren Unternehmen ist dies
ebenfalls gelungen.

Querdenk-Chance
Wer ein Produkt oder einen Service verbessern oder ein bahnbrechendes neues
Angebot entwickeln will, muss unbedingt mit eigenen Augen sehen, welche
Bedürfnisse die Kunden haben.
Guy Kawasaki, Apple-Veteran und Bestsellerautor, fordert: "Eat your own
dog food" – Man möge das Futter, das man für Hunde produziert, auch
gefälligst mal selbst essen. Klar?
Quellen und weiterführende Informationen
>Special Report Customer Service Champs, BusinessWeek, 05.03.207
>Homepage
USAA
>Homepage Four Seasons
Hotels and Resorts
>Mehr Beispiele zu
5-Star-Service
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Statt das Alte immer weiter zu perfektionieren, verfolgen Business-Querdenker
einen anderen Weg: Sie hinterfragen ungeschriebene Branchengesetze und brechen
aus alten Mustern aus. Das Ergebnis: Die Erschließung neuer
Wettbewerbs-Spielräume und ein Entkommen aus dem Preis-Wettbewerb (mehr).
Jones Soda – "Truthahn mit Soße" aus der Limoflasche
Jones Soda-Gründer und Unternehmenschef Peter van Stolk erklärt das Erfolgsrezept seiner
Innovation so: "Wir haben das Unternehmen in dem Wissen gestartet, dass die Welt
alles mögliche braucht – bloß nicht noch eine weitere Limo-Marke. Das hat uns
dazu gezwungen, phantasievoll zu sein."
Die Lösung: Van Stolk hat den direkten Kopf-an-Kopf-Wettbewerb mit etablierten
Softdrink-Herstellern gemieden und Jones Soda anders positioniert. Ganz anders!
Denn eines ist klar: Wer versucht, das gleiche zu machen wie Coca-Cola oder
Pepsi, hat gegen deren Werbe-Milliarden und Vertriebskanäle keine Chance. Der
kleine Herausforderer Jones Soda ist dennoch hoch erfolgreich, dank...

...außergewöhnlicher Kunden: Ohne die Fangemeinde, die "Community", wäre
Jones Soda nur ein weiterer überflüssiger Abfüller. Die Kunden sind die
wichtigste Inspirationsquelle und werden via Website in die Markengestaltung
involviert. Sie schicken ihre Fotos für die Etiketten ein, ihre Sprüche landen
auf den Deckeln und sie entscheiden über das Design der Merchandising-Artikel.
CEO van Stolk: "Dies ist nicht unsere Marke. Sie gehört unseren Kunden!"

...außergewöhnlicher Geschmacksrichtungen: Sie sind das direkte Ergebnis
der Einbindung der Kunden, die Vorschläge für Aromen
online einreichen und über die Namen abstimmen. Heraus kamen Zungenbrecher und
zweifelhafte Gaumenfreuden wie "Blue Bubble Gum", "Bohemian Raspberry", "Chocolate Fudge oder "D'Peach Mode". Auch
das grelle Flaschendesign entstammt den Vorlieben der Kunden.
Pünktlich zum Thanksgiving-Fest tischte Jones Soda ein flüssiges Komplettmenü
auf, bestehend aus "Truthahn mit Soße", "Kartoffelpüree mit Butter", "Grüne
Bohnen" und "Früchtekuchen". Prostmahlzeit. Innerhalb einer Stunde war die
Special Edition ausverkauft und nur noch für viel Geld auf eBay zu ersteigern.

...außergewöhnlicher Vertriebskanäle: Als Marke muss Jones Soda vor allem
dort präsent sein, wo sich die Kunden aufhalten: In Tatoo-Studios oder
in Musikläden. Jones Soda betreibt auch die Online-Musikplattform MyjonesMusic: Hier können Kunden kostenlos Musikdateien austauschen, und
Nachwuchsbands können ihre eigenen Songs der riesigen Jones-Community
vorstellen.

Querdenk-Chance
Je mehr Jones Soda die Community einbezieht, desto mehr Menschen sprechen
über das Getränk. Eine bessere und billigere Werbung gibt es nicht!
Diese unglaublich enge Kundenbeziehung verleiht Jones Soda längst Kultstatus und
ermöglicht revolutionäre Marketingansätze.
Geht es noch um ein Getränk? Auch. Aber vor allem geht es um die Gestaltung
einer Marke. Genauer: Meiner Marke! Jones Soda zeigt, dass es keine satten
Märkte gibt, solange man prickelnde Alternativen zum Mainstream parat hat.
Wenn Sie wissen, wie Ihre Kundschaft tickt und welche Bedürfnisse sie hat, können
Sie auch mit gezielter und kreativer Produkt-DNA auf sie reagieren. Es muss ja
nicht gerade blaue Kaugummi-Limo sein...
Quellen und weiterführende Informationen
>Homepage Jones
Soda
>Homepage MyjonesMusic
>Mehr über Jones Soda im Buch
"Marketing Genie" von Peter Fisk
>Mehr Beispiele zu
Produkt-DNA
>Mehr Quergedachtes:
ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH &
DIFFERENT THINKING


Viermal pro Woche Millionär? Kein Problem.
Hin und wieder mal Millionär sein, oder sogar Milliardär – das ist kein Problem mehr.
Die US-Firma
Customreceipts stellt gefälschte Geldautomaten-Quittungen her. Name,
Auszahlungsbetrag und die Füllhöhe des Kontostands sind frei wählbar. So können
Sie ganz lässig die nette Dame neben Ihnen an der Bar beeindrucken, indem Sie
Ihre Telefonnummer auf die Rückseite dieses fingierten Belegs notieren...

Vorbei die Zeiten, als Sie Ihren fetten geleasten Audi-BMW-Mercedes dynamisch vor der Bar im
absoluten Halteverbot parken mussten, um Eindruck zu schinden. Auch auf die
meterdicke teure Sonnenbrille, durch die Sie kaum noch die Umrisse Ihres
Gegenübers erkennen können, können Sie zukünftig getrost verzichten. Denn Zahlen lügen nie. Ein Monatsabo
mit vier individuell angefertigten Belegen pro Woche – mit jeweils aktuellem
Datum, versteht sich – kostet 6 US-Dollar. Coolnessfaktor XXL!




Die Business-Querdenker und Bestsellerautoren
Anja Förster und
Dr.
Peter Kreuz gehören zu einer neuen Generation von
Wirtschaftsvordenkern: Leidenschaftlich unkonventionell kämpfen sie für die Befreiung aus Denkschablonen, das Ablegen
von Scheuklappen und das Verlassen ausgetretener Pfade.
   
    
Ihr Labor für Business
Querdenken ist die weltweit einzige Organisation, die auf
allen fünf Kontinenten nach unkonventionellen und
erfolgreichen Geschäftskonzepten forscht und nach den
Menschen, die dahinter stehen.
Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, SAP,
Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.
Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie Petra Steurer:
Tel. +41 (0)71 7446522;

Mehr Infos gibt's hier:
>Förster & Kreuz: In
Vorträgen
>Förster & Kreuz: In
Büchern
>Förster & Kreuz: In
Person >Querdenk-Labor
>Querdenk-Cast
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Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Peter Kreuz
Steuer-Nr. 32254/35864/ USt-IdNr.: DE814507929
c/o NO LIMIT· PR und Marketing Steurer,
Petra Steurer,
Rosenstrasse 12; 9430 St. Margrethen; Schweiz; T +41 (0)71 744 65 22,
F +41 (0)71 740 09 26,

Kontakt: Kontaktdaten bei Anfragen für Vorträge, Workshops oder
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Pictures:
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Redaktion:
Anja Förster, Simone Holstein, Moritz Jäger, Peter Kreuz
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